Langeoog - Die Seenotretter sind am Montagabend einem manövrierunfähigen Krabbenkutter vor Langeoog zu Hilfe gekommen. Die Besatzung des Seenotrettungsbootes „Secretarius“ der DGzRS brachte den Havaristen in Sicherheit.
Ein Netz hatte sich im Propeller des Kutters „Uranus“ verfangen. Der Havarist mit zwei Fischern an Bord drohte am nördlichen Rand des Seegatts Accumer Ee auf eine Sandbank zu treiben. Während die Seenotretter zur Unglücksstelle fuhren, sicherte der Fischkutter „Freya“ die rund 15 Meter lange „Uranus“ aus Accumersiel.
Eineinhalb Meter hohe Wellen
Als die „Secretarius“ gegen 21.30 Uhr eintraf, nahm dessen Besatzung den manövrierunfähigen Kutter in Schlepp. Dabei mussten sie langsam fahren, denn die Netze des Kutters konnten nicht eingeholt werden. Dazu kamen Ebbstrom und Gegenwind mit bis zu eineinhalb Meter hohen Wellen. Die Seenotretter brachten den Havaristen bis an das Westende vor Spiekeroog, wo er sicher vor Anker legen konnte.
Am frühen Dienstagmorgen nahm ein befreundeter Fischer die „Uranus“ in Schlepp und brachte sie in den Hafen von Neuharlingersiel.
