Langeoog - Der Betriebsausschuss der Inselgemeinde Langeoog hat sich am Dienstagabend mit dem Druck des Prospektes, der Ausschreibung von zwei Unimogs und zwei Elektroschleppern sowie der Grundüberholung der Steuerbord-Hauptmaschine von „Langeoog III“ befasst. Zudem war der Sachstand der Brücken in Bensersiel und auf Langeoog ein Thema:

 Trotz eines Trends zu digitalen Medien gebe es nach wie vor eine Nachfrage nach dem gedruckten Prospekt. Das hatte der Tourismus-Service in der Vorlage mitgeteilt. Auf Nachfrage von Daniela Peters gab Tourismusmanager Nils Jenssen an, dass die Auflage zunächst bei 20 000 Exemplare liegen werde.

 Das Ausschreibungsergebnis zur Beschaffung von zwei Geräteträgern (Unimog) oder vergleichbarer Fahrzeuge und die Bewertung wird dem Rat rechtzeitig vor der nächsten Sitzung vorgelegt. Der Ausschuss gibt die Angelegenheit ohne Empfehlung an den Rat weiter.

 Der Ausschuss gab grünes Licht für die Ausschreibung zur Anschaffung von Ersatzteilen für die Grundüberholung der Steuerbord-Hauptmaschine der „Langeoog III“. Die Maschine ist seit 2003 im Einsatz und hat 26 000 Betriebsstunden. Der Hersteller empfiehlt die Generalüberholung nach 25 000 Stunden. Die Kostenschätzung beträgt etwa 165 000 Euro. Als Termin wird für die Ausführung wegen der Dauer der Ersatzteilbeschaffung eine Werftzeit im März angepeilt. Wenn möglich werde die Überholung jedoch schon im Januar erfolgen, damit es keine Probleme in den Osterferien gibt.

 Auf Nachfrage von Peter Wettstein berichtete Bahnbetriebsleiter Dr. Beissel über den Sachstand zu den Container- und Fußgängerbrücken am Anleger. Die Inbetriebnahme der Fußgängerbrücke in Bensersiel habe die Situation etwas entspannt. Aktuell werde das Sanierungskonzept geprüft und an einer Übergangslösung gearbeitet.

 Michael Recktenwald fragte nach konkreten Maßnahmen zum Energiesparen. Nils Jenssen informierte dazu, dass man alle Möglichkeiten prüfe. Ein „fröhliches Weiter so“ werde es nicht geben können, im Gespräch seien eine Reduzierung der Wasser- und Raumtemperatur, der Öffnungszeiten, der Saunen und der Becken. Das seien einschneidende Maßnahmen; wichtig sei aber auch, die notwendigen Serviceleistungen weiter bereit zu halten. Bezüglich des Heilbäderstatus sei man daher im Kontakt mit dem Verband.

 Gerrit Agena bat Chefkapitän Jens Heyen auf die Kapitäne einzuwirken, dass man so langsam in den Hafen einfahre, dass zu großer Wellenschlag im Yachthafen vermieden werde und regte eine Lösung für die Fahrräder in Anlegernähe an. Ralf Heimes teilte mit, dass es bereits Gespräche mit N-Ports gebe.