Westeraccumersiel - Die Kirchengemeinde Westeraccum beteiligt sich an einem Naturschutz-Projekt der Landeskirche Hannover. Die Friedhöfe der Gemeinde sollen mit mehr Bäumen, Sträuchern, Blühpflanzen und Stauden naturnäher gestaltet werden, schreibt die Kirchengemeinde. Einen Teil der Umgestaltung übernimmt eine Firma aus Dornum. Die übrigen Pflanzen, Sträucher und Bäume sollen mit der Hilfe der Anwohner in die schon vorbereiteten Pflanzlöcher eingesetzt werden. Außerdem sollen auf den Freiflächen hunderte von Blumenzwiebeln gepflanzt werden.
Suche nach Helfern
„Dazu brauchen wir ganz viele freiwillige Helferinnen und Helfer“, ruft Kirchenvorstand Almut Harms auf und ergänzt: „Daher hoffen wir auf Unterstützung von den Kirchenkids, den Konfirmanden, den Einwohnern, den Friedhofsnutzern und auch von den Westeraccumer Vereinen. Wir freuen uns, wenn auch die Kinder mithelfen.“ Wer helfen möchte, kann am Samstag, 19. November, um 10 Uhr zum Gemeindehaus kommen. Es wird darum gebeten, einen Spaten und/oder eine Harke mitzubringen. Unter anderem werden auf dem alten Friedhof neue Heckenpflanzen einzusetzen sein, um die Weißdornhecke wieder zu vervollständigen, heißt es in der Mitteilung.
Gemeinschaftsurnengrab
Weiterhin wird dort ein Gemeinschaftsurnengrab, welches mit Stauden bepflanzt wird, angelegt werden. Auf dem Friedhof an der Kirche wird darüber hinaus eine Gedenkstätte für die auf See bestatteten Menschen aus der Gemeinde geschaffen werden. Auf dem neueren Friedhof wird ein Baum gepflanzt und Blühflächen werden angelegt. Auf der noch freien Friedhofserweiterungsfläche wird eine große Blühwiese angelegt und als Abgrenzung eine Blühhecke gepflanzt. „All diese Maßnahmen sollen dazu dienen, der Natur wieder etwas mehr Raum zu geben und für Mensch und Tier einen lebens- und liebenswürdigen Ort zu schaffen“, erklärt Kirchenvorstand Almut Harms.
Im Zuge dieser Arbeiten werden auch die Wege auf dem neuen Friedhof hergerichtet. Durch die vorhandene Thujahecke wird in Richtung Blühwiese eine Öffnung vorgenommen, durch die der Weg in diesen Bereich ausgebaut wird, der dann rund um die Blühwiese führen soll. „Vielleicht können dort im nächsten Jahr auch noch zwei bis drei Ruhebänke aufgestellt werden“, so Harms.
