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Spielzone am Karl-Bösch-Platz eingeweiht Neuer Spielplatz bereichert Stadt Wittmund

Bürgermeister Rolf Claußen eröffnete mit Mitgliedern des Arbeitskreises Innenstadt und den Kindern Mittwoch den neuen Spielplatz am Karl-Bösch-Platz.

Bürgermeister Rolf Claußen eröffnete mit Mitgliedern des Arbeitskreises Innenstadt und den Kindern Mittwoch den neuen Spielplatz am Karl-Bösch-Platz.

Inga Mennen

Wittmund - „Ihr wollt keine langen Reden, sondern endlich spielen, stimmt’s?“, fragte Wittmunds Bürgermeister Rolf Claußen gestern die Mädchen und Jungen des Kindergartens Robert-Koch, die extra zur Einweihung des neuen Spielplatzes am Karl-Bösch-Platz gekommen waren. Die Kleinen trappelten schon ganz gespannt von einem Bein auf das andere, denn was sie erwartet, kann sich sehen lassen.

Barrierefrei

Mit Hilfe der Förderung Perspektive Innenstadt wurde der alte Spielplatz erweitert und alle Geräte neu angeschafft. Entstanden ist für 96 000 Euro, dabei kamen 86 000 Euro aus dem Fördertopf, ein Ort, an dem die Kleinen nun künftig keine Langeweile mehr haben werden. Klettergerüst, Schaukel, Rutschen und sogar ein barrierefreier Spielbereich, wurden aus nachhaltigen Materialien angefertigt und aufgestellt. „Wir freuen uns sehr, dass wir alles fristgerecht hinbekommen haben“, unterstrich Rolf Claußen, denn die Förderung gilt nur, wenn die Mittel in bestimmten Zeitfenstern auch verbaut und abgerechnet werden. „Die bürokratischen Hürden bei der Inanspruchnahme der Fördermittel sind sehr hoch. Da wundert es nicht, wenn Kommunen das Geld zurückgeben, ohne es gebraucht zu haben“, so der Verwaltungschef.

In Wittmund aber funktioniert das mit den Ideen, den Planungen und der Umsetzung. „Und dafür danke ich vor allem auch den Mitgliedern des Arbeitskreises Innenstadt für die tolle und konstruktive Zusammenarbeit“, sagte Claußen. Moderiert wird der Arbeitskreis von Dr. Gerhard Becher von dem Unternehmen Cima. Als Außenstehender begleitet der Fachmann die Projekte. Und davon gibt es nun noch mehr, denn noch in diesem Sommer werden weitere Verweilplätze in der Fußgängerzone geschaffen.

Weitere Projekte folgen

Beim „Goldenen Anker“ – Trude-Helmke-Platz – wird der defekte Brunnen abgebaut, neue Bepflanzung und Bänke sollen hier bald kommen. Auch werden der Präsidentenplatz und der Platz vor dem Whisky neu gestaltet. „Hier wird eine Bühne entstehen“, sagte Stadtmanagerin Amke Behrends. Und sie nimmt den Wittmundern auch die Sorge davor, dass der Jan Schüpp, das Symbol der Stadt, der immer auf einem Brunnen in der Fußgängerzone stand, für immer verschwunden ist. „Wir haben ihn jetzt abgebaut, aber er kommt wieder“, verspricht Behrends. Der Brunnen, auf dem Jan Schüpp stand, ist abgerissen, es wird aber ein neuer gebaut, der ebenerdig das Wasser leiten soll. „Wir müssen uns nichts vormachen, die gewerblichen Voraussetzungen in den Innenstädten werden nicht besser, aber wir haben die Möglichkeit, durch solche Projekte und mithilfe solcher Fördertöpfe auch unsere Fußgängerzonen wieder attraktiver zu machen“, so Rolf Claußen. Und das sei mit dem neuen Spielplatz schon gelungen. „Man kann sehen, wie der Karl-Bösch-Platz endlich aus seinem Schattendasein herauskommt“, so der Bürgermeister, als er den Mädchen und Jungen beim Spielen zusah.

Inga Mennen
Inga Mennen Thementeam Soziales
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