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Bewegung in Wittmund Ostfriesisch fit bleiben – mit Training, aber bitte auch mit Tee


Die Übungsleiter Andrea Börner-Schramm (von links), Johanne Rehberg, Heino Brüling und Sandra Götz im Übungsraum.  
Privat

Die Übungsleiter Andrea Börner-Schramm (von links), Johanne Rehberg, Heino Brüling und Sandra Götz im Übungsraum.  

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Wittmund - Beweglichkeit, Ausdauer und ein allgemeines Wohlbefinden – Wer regelmäßig Sport treibt, weiß, welche Vorteile das Training hat. Das ist nicht nur für junge Menschen wichtig, die viel im Büro arbeiten, sondern vor allem auch für ältere, weiß Heino Brüling.

Brüling ist der Vorsitzende der Behinderten- und Rehasportgemeinschaft (BRSG) Wittmund. „Ältere Menschen können mit regelmäßigem Training ihre Mobilität erhalten. So können sie wahrscheinlich länger in der eigenen Wohnung bleiben und ihren Alltag besser bewältigen“, erklärt der Vorsitzende. Dazu gehört das Training von Gleichgewicht, Kraft und Ausdauer. Er selbst ist seit vielen Jahrzehnten Übungsleiter. Zuerst in Leerhafe und dann in der Stadt Wittmund. „Ich habe lange die ,Trittsicher durchs Leben’-Kurse im ,Treff am Sonneneck’ angeboten“, sagt Brüling. Doch als der „Treff“ aus der Stadthalle ausziehen musste, machte sich auch Brüling auf die Suche für die BRSG.

Neue Räume im ehemaligen Textilhaus

„Es war nicht so leicht, etwas Passendes zu finden. Doch hier im ehemaligen Textilhaus Rathsach haben wir genug Platz. Es waren ein paar Umbauarbeiten nötig, aber jetzt haben wir einen großen Übungsraum, eine kleine Küche und neue Toiletten“, erklärt Brüling.

In dem großen Trainingsraum in der Burgstraße 5 bietet er gemeinsam mit den Übungsleitern Andrea Börner-Schramm, Johanne Rehberg, Sandra Götz und Tanja Grzebien Kurse wie Lungen- und Herzsport, Funktionstraining und Rehabilitationstraining an. In jedem Kurs ist Platz für ungefähr 15 Teilnehmer. Und ganz wichtig: Nach dem Sport gibt es immer noch eine Tasse Tee. „Das gehört einfach dazu, dass man sich noch eben zusammen hinsetzt, Tee trinkt und sich austauscht“, sagt Brüling.

Aus Sportkurs entsteht Selbsthilfegruppe

Während des Trainings sei nicht immer Zeit, um sich zu unterhalten. Außerdem fördere das beisammensitzen die „Kameradschaft“ und Alleinstehende würden schnell Anschluss in der Gruppe finden, sagt der Vorsitzende. Denn neben der körperlichen Aktivität sieht Brüling die Aufgabe eines Sportvereins auch als soziale Anlaufstelle für seine Mitglieder. „Aus dem Lugensport-Kurs ist außerdem eine Selbsthilfegruppe entstanden. Wir treffen uns einmal im Monat nach dem Kurs und tauschen uns aus.“

Doch auch Heino Brüling merkt ganz deutlich, dass die Corona-Pandemie nicht spurlos an der BRSG vorbeigegangen ist. Früher habe er mehr Kurse anbieten können und auch die Teilnehmer seien vorsichtiger geworden. Dennoch wünschen sich Brüling und seine Kollegen, dass wieder mehr Menschen an den Kursen teilnehmen, um ihre Mobilität zu erhalten und fit durch den Alltag zu gehen. Kontakt zum Vorsitzenden gibt es unter T  04462 / 23197 oder online

Kim-Christin Hibbeler
Kim-Christin Hibbeler Redaktion Wittmund
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