Kreis Wittmund - Im Nordwesten mussten die Feuerwehren am Mittwoch zu hunderten Einsätzen ausrücken. Schuld daran war das Sturmtief „Poly“. Auch der Landkreis Wittmund blieb nicht verschont. Gegen 18 Uhr konnte die Unwetterwarnung jedoch aufgehoben werden, teilt Oliver Hemken, Kreisfeuerwehrsprecher, mit. Die Lage habe sich zu dem Zeitpunkt weitgehend entspannt. „Die Feuerwehren im Landkreis Wittmund mussten am Mittwoch von ca. 11.45 bis 18 Uhr zu rund 40 gemeldeten Einsätzen ausrücken. Hinzu kommen zahlreiche Einsätze, welche selbstständig durch die Ortsfeuerwehren abgearbeitet wurden“, schreibt Hemken in einer Mitteilung.

Es handelte sich dabei hauptsächlich um Bäume, die umgestürzt sind und so die Straßen versperrten. Vereinzelt drohten Bäume auf Gebäude zu stürzen. „Sämtliche Gefahren konnten durch die Feuerwehren abgewendet werden. Verletzte Personen sind keine zu beklagen“, heißt es weiter. In der Zeit zwischen 11 und 20 Uhr wurden die Sturmeinsätze durch die Fachgruppe Führung und Kommunikation der Kreisfeuerwehr des Landkreises Wittmund koordiniert. Dafür wurde eine zentrale Stelle im Feuerwehrhaus in Ochtersum eingerichtet.

Kim-Christin Hibbeler
Kim-Christin Hibbeler Redaktion Wittmund