Endlich mal eine gute Nachricht bei so viel bedrückenden. Und ein Beispiel, das uns zeigt, wie es gehen könnte. Das neue Sport- und Veranstaltungszentrum in Fulkum widerlegt viele vorschnelle Urteile über all das, was in unserem Land angeblich nicht funktioniert: Im engen Schulterschluss zwischen interessierten Bürgern, Vereinen, kommunaler Politik und örtlicher Wirtschaft ist in atemberaubend kurzer Zeit ein neuer Plan entstanden, der wirklich überzeugt. So sehr, dass die Zusage für die benötigten Fördermittel tatsächlich nur noch Formsache zu sein scheint.
Fulkum und mancher freundliche Nachbarort freuen sich nun auf ein Zentrum, das den Sport attraktiver macht und Feiern und andere Zusammenkünfte aufwertet – auch für Menschen mit Beeinträchtigungen übrigens. Ein Zentrum, auf das man wird stolz sein können. Auch weil die Energiebilanz des Neubaus nicht nur Geld einsparen wird, sondern auch im Vergleich zum alten Gebäude-Ensemble einen starken Beitrag zum Klimaschutz leisten wird.
Vorbildlich ist die Planung schließlich auch wegen der Geschwindigkeit des Fördermittel-Verfahrens. Belohnt wird, dass hier alle an einem Strang ziehen – und das hat Signalwirkung. Es zeigt, dass lähmende Bürokratie nicht jeden klugen Zukunftsplan erdrosselt.
Und dass auch Fördermittel aus Brüssel klug und schnell eingesetzt werden können. Ein Grund mehr übrigens, sich an der Europawahl im Juni aktiv zu beteiligen und dem Zusammenwachsen des Kontinents durch regionale Glanzlichter ein wenig auf die Sprünge zu helfen.
