Kreis Wittmund - Die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Wittmund macht sich am Samstag mit circa 25 Feuerwehrfahrzeugen und rund 110 Einsatzkräften auf den Weg zum Heseler Wald in den Landkreis Leer, um dort gemeinsam mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft aus Emden den Ernstfall zu proben. Im gesamten Kreisgebiet ist deshalb ab 8 Uhr mit einem erhöhten Fahrzeugaufkommen in Fahrtrichtung Wittmund zu rechnen. Das teilt Kreisfeuerwehrsprecher Oliver Hemken mit.

Ab Wittmund erfolgt die Abfahrt aller Einsatzfahrzeuge gegen 9.30 Uhr dann gemeinsam im geschlossenen Verband. Die Fahrzeuge werden dabei mit Flaggen gekennzeichnet sein. Zusätzlich ist das Blaulicht durchgängig eingeschaltet. Außerdem werden die Feuerwehrfahrzeuge in Kreuzungs- sowie Ampelbereichen das Martinshorn benutzen, um diese Bereiche, ohne anzuhalten, geschlossen passieren zu können. „Ein Überholen des Verbandes ist nicht möglich“, schreibt Hemken.

Schwerpunkte der Übung werden der Wassertransport, die Wasserförderung, der Gewässerschutz und die Logistik an der Einsatzstelle sein. Dabei wird auch ungefährlicher Übungsrauch zum Einsatz kommen. Im Bereich des Heseler Waldes sollte darüber hinaus mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. „Trotz Abwesenheit der zahlreichen Einsatzfahrzeuge ist der Brand- und Hilfeleistungsschutz selbstverständlich durch die örtlichen Feuerwehren weiterhin gewährleistet“, heißt es weiter.

Das Aufstellen und Unterhalten einer Kreisfeuerwehrbereitschaft ist im niedersächsischen Brandschutzgesetz verankert und gehört zu den Pflichtaufgaben jeden Landkreises. Sie wird gebildet aus Abordnungen nahezu aller freiwilligen Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis und kommt zum Einsatz bei Großschadenslagen, bei Spezialaufgaben oder im Katastrophenfall.