Werdum - Als „das beste Hobby der Welt“ bezeichnete Mario Eilers, Vizepräsident des Ostfriesischen Feuerwehrverbandes, die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr. Er war mit dabei, als der Esenser Samtgemeindebürgermeister Harald Hinrichs die offizielle Aufstellung der Jugendfeuerwehr in Werdum vornahm. Zusammen mit Ortsbrandmeister Stefan Bender hatte er zu einer kleinen Gründungsfeier in den Werdumer Baubetriebshof eingeladen.
Das Team begrüßte elf Jungen und Mädchen, die nach einigen Schnupperdiensten eigene Übungsdienste mit ihren Betreuern, dem Jugendwart Sebastian Post, seinem Vertreter Eyk Lübben und Thilo Schüler-Hinrichs, abhalten werden. Den Jungen und Mädchen wünschte Hinrichs viel Spaß und Erfüllung, aber er wies auch auf die Verantwortung und und die Pflichterfüllung hin.
Die Jugendfeuerwehr in Werdum ist die vierte in der Samtgemeinde Esens und 19. im Landkreis Wittmund. Ortsbrandmeister Bender dankte besonders dem Betreuerteam um Sebastian Post für ihre Bereitschaft, die Aufgabe zu übernehmen. „Wir wollen die hervorragende Ausstattung unserer Wehren mit Leben füllen“, sagte er und dazu sei stetiger Nachwuchs an Feuerwehrleuten unabdingbar. „50 bis 60 Prozent der Nachwuchskräfte der Wehren in der Samtgemeinde Esens gewinnen wir aus den Jugendfeuerwehren“, bestätigte Gemeindebrandmeister Thomas Peters.
Werdums Bürgermeister René Weiler-Rodenbäck dankte der Feuerwehr für ihre Initiative und überbrachte als Startkapital eine Anschubspende in Höhe von 500 Euro mit. Ebenfalls unterstützten Dr. Dieter Kindermann und Thilo Schüler-Hinrichs mit Spenden für Wetterschutzjacken und Sitzerhöhungen.
Ortsbrandmeister Bender nutzte die Zusammenkunft, um Beförderungen und Ehrungen nachzuholen. So wurden Eyk Lübben zum Oberlöschmeister und Julian Edzards zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Edgar Goldenstein und Christian Sjuts geehrt und Johann Janssen (Kellner) hält schon seit 50 Jahren der Feuerwehr die Treue. Die nicht anwesenden Jan-Edo Lübben (25 Jahre) und Erich Martens (60 Jahre) erhalten später ihre Urkunden.
