Werdum/Wittmund - Die Straße Werdumer Altengroden (K 14) zwischen Werdum und Altfunnixsiel ist voll gesperrt – und das bleibt auch so. Grund ist der Neubau einer Brücke über das Sieltief. Wie Ralf Klöker, Pressesprecher des Landkreises Wittmund, mitteilt, ist geprüft worden, ob die Straße bis zum Ende der Bauarbeiten voll gesperrt bleiben muss. Darum hatte die Gemeinde Werdum gebeten.
Die Arbeiten an der Straße sollen im Oktober dieses Jahres fertig sein. Eine einseitige Sperrung oder eine Ampelschaltung sind Klöker zufolge nicht möglich. Das hätten die Vertreter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) erklärt.
Straße für Alternativen zu schmal
Die Straße Werdumer Altengroden ist 7,50 Meter breit. Wenn eine Straße weniger als acht Meter breit ist, muss sie für Arbeiten voll gesperrt werden. Das sei zur Arbeitssicherung gesetzlich vorgeschrieben, erläuterten die NLStBV-Mitarbeiter. Für Verzögerungen bei der Baustelle hatte laut Klöker schlechtes Wetter gesorgt. Denn für die aufwendige Sicherung der Brücke mit Pfählen im Boden war der Untergrund am Sieltief zu aufgeweicht. Im Bereich der gesamten Baustelle sei der Untergrund schlecht, sodass für die Verlegung der Straße über mehrere Jahre Sand aufgeschüttet worden sei.
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Diese Befestigungsarbeiten sind inzwischen abgeschlossen, als nächstes wird die eigentliche Baugrube ausgehoben. Die neue Brücke soll im Sommer fertig sein. Danach werden die Straße angeschlossen und der Radweg fertiggestellt.
Auto- und Radfahrer werden in der Mitteilung des Landkreises noch einmal dazu aufgefordert, nicht durch die Vollsperrung zu fahren, sondern die ausgeschilderte Umleitung zu nehmen. Die Bauarbeiter rechnen bei einer Vollsperrung nicht mit einem durchfahrenden Auto – für die Fahrer kann das gefährlich werden. Wer dabei erwischt wird, riskiert außerdem ein Bußgeld.
