Wittmund - Eine Freisprechungsfeier für acht Fachkräfte im Beruf Elektronik für Geräte und Systeme hat jetzt beim Richthofen-Geschwader in Wittmund stattgefunden. „Diese Feierlichkeit hat in der Ausbildungswerkstatt Wittmund eine lange Tradition“, heißt es in einer Pressemitteilung. Dennoch sei es dieses Mal etwas Besonderes gewesen. Zum einen war es nach drei Jahren Pandemie-bedingter Einschränkungen endlich wieder möglich „die Hütte vollzumachen“, heißt es weiter.
1078 Facharbeiter
„Zum anderen blicken wir in diesem Jahr, in dem sich die Verlegung des Richthofen-Geschwaders nach Wittmund zum 60. Male jährt auf 45 Jahre Ausbildungsbetrieb in der Ausbildungswerkstatt (ABW) mit Stolz zurück.“ In dieser Zeit wurden 1078 Facharbeiter ausgebildet und freigesprochen.
Der Dienststellenleiter und stellvertretende Kommodore Oberstleutnant Jürgen Schumann richtete als erster ein paar Worte an die Absolventen und Gäste. General Friedhelm Tränapp vom Kommando Luftwaffe in Köln folgte, und die Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller und Anne Janssen schlossen sich mit ihren Perspektiven auf das Geleistete und die Zukunft der jungen Fachkräfte an. Aber auch die Regionalpolitik hat einen wachen und interessierten Blick auf die Arbeit der ABW Wittmund. Landrat Holger Heymann sowie Bürgermeister Rolf Claußen unterstrichen dies mit humorvollen Worten.
Gute Ergebnisse
Nicht weniger passend und auf den Punkt sprachen der Leiter des Bundeswehrdienstleistungszentrum Leer, Klaus Steinl, und der Vizepräsident der IHK für Ostfriesland und Papenburg, Theo Eilers, zu den aufmerksamen Gästen und natürlich zu den Absolventen, die mit tollen Ergebnissen ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Dreimal wurde die Note 3 und fünfmal die Note 2 erreicht. Die Ergebnisse verkündete der Leiter der ABW, Thomas Hamann Als Jahrgangsbeste wurde Justine Eden gesondert ausgezeichnet.
