Wittmund - Das Impfzentrum des Landkreises Wittmund in der Jugendherberge Esens kann am Donnerstag, 4. Februar, seinen Betrieb aufnehmen. Wie die Verwaltung am Mittwoch mitteilte, erhält der Landkreis an dem Tag seine zweite Impfstofflieferung für Erstimpfungen, vermutlich wieder rund 1000 Impfdosen.
Am Donnerstag, 28. Januar, will das Land Niedersachsen die Terminvergabe (Online oder per Telefon) für die Bevölkerungsgruppe der über 80-Jährigen, die nicht in Pflegeheimen leben, freischalten und Termine an diese Gruppe vergeben. Zunächst ist der Betrieb des Esenser Impfzentrums auf die Werktage von montags bis freitags ausgelegt – mit bis zu drei Impfstraßen. Bei Bedarf, das stellt die Kreisverwaltung heraus, würde auch am Wochenende geimpft werden.
Die zusätzlichen 1000 Impfdosen, die der Landkreis am 4. Februar erwartet, werden sowohl im Impfzentrum verabreicht als auch auch insbesondere an Bewohner und Bedienstete von drei Pflegeheimen, die im ersten Zuge nicht versorgt werden konnten.
Der Landkreis arbeitet derzeit vorbereitend daran, über die demnächst beginnende reguläre Arbeit im Impfzentrum selbst weiter aufzuklären. Am Dienstag sind von den mobilen Impfteams des Impfzentrums 375 Personen geimpft worden. Insgesamt wurden seit dem Beginn der Kampagne im Landkreis Wittmund bisher 1083 Personen geimpft. Der Impfstoff aus der ersten Lieferung ist verbraucht. In elf Einrichtungen wurde bereits komplett geimpft, drei fehlen noch. Bis zum 4. Februar muss nun eine Pause eingelegt werden.
Der Landkreis Wittmund hat seine erste Impfkampagne nun fast beendet. Auch Rettungskräfte sowie gefährdetes medizinisches Personal im Krankenhaus Wittmund wurden geimpft.
Die erste Tranche des Serums ist allerdings noch nicht ganz verbraucht. Denn ab dem 25. Januar soll die zweite Impfung für die bisher Geimpften folgen, um den Schutz wie empfohlen zu komplettieren. Das werde etwa sieben Tage dauern, so die Kreisverwaltung, die mit eigenem Personal und DRK-Angestellten sowie Dienstleistern das Impfzentrum in Esens betreibt.
Am 4. Februar erhält der Landkreis die zweite Impfstoff-Tranche. Dann beginnen die Neuimpfungen. Auch der Betrieb im Impfentrum selbst soll dann beginnen. Das Gebäude muss solange im Standby bleiben, „falls es doch zu einer außerplanmäßigen Impfstofflieferung kommen sollte“, so die Kreisbehörde. Das Zentrum werde deshalb weiter durch Security-Kräfte bewacht. Zu den laufenden Kosten für das Impfzentrum machte der Kreis keine Angaben. Das Land übernehme einen Großteil. „Es fallen natürlich in jedem Fall die Mietkosten und die Kosten der Security an“, so der Landkreis.
