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Persönlichkeit Olympiasiegerin Britta Steffen in Wittmund verewigt

Wittmund - „Hands of Fame“ hat sich die Handabdrücke einer Doppel-Olympiasiegerin und mehrfachen Weltmeisterin gesichert: Bei einem Besuch in Leer stellten die Vorstandsmitglieder Gerd „Thelly“ Thellmann und Frank Fastenau der ehemaligen Weltklasse-Schwimmerin Britta Steffen den Wittmunder Verein vor. Sie gab spontan ihre Zusage für die Handabdrücke.

„Eine faszinierende Frau“, schwärmte Fastenau von der ehemaligen Weltklasse-Schwimmerin, die in der Ledastadt auf Einladung der Sparkasse LeerWittmund vor rund 400 Mitarbeitern einen Impulsvortrag hielt.

Weltrekord in Rom

Bereits im Jahr 2004 nahm Steffen erstmals an den Olympischen Spielen in Athen teil, konnte ihre gesteckten Ziele jedoch nicht erreichen. Enttäuscht gab sie das Schwimmen vorerst auf und begann ein Studium. Doch bereits ein Jahr später begann Steffen wieder zu trainieren. Und das mit Erfolg.

Die heute 39-Jährige hatte 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking die Goldmedaille in ihren Paradedisziplinen 50 Meter und 100 Meter Freistil geholt. Ihr ein Jahr später in Rom aufgestellter Weltrekord über 50 Meter hielt bis zum Jahr 2017, sodass sie neun Jahr lang als die schnellste Schwimmerin der Welt galt. Insgesamt errang sie 23 Medaillen bei Olympischen Spielen sowie bei Welt- und Europameisterschaften.

Coach und Beraterin

Diese Erfolge sind ihr nicht in den Schoß gefallen. Die heute als Gesundheits-Coach und Laufbahn-Beraterin am Olympiastützpunkt Berlin arbeitende studierte Wirtschaftsingenieurin weist gerne darauf hin, dass Fitness allein für solche Höchstleistungen nicht ausreicht. Obwohl sie nach eigenen Angaben in ihrer besten Zeit innerhalb einer Stunde 175 Klimmzüge oder knapp 500 Liegestütze machen konnte. Mit entscheidend für sportliche und auch sonstige Erfolge ist nach ihrer Überzeugung auch mentale Stärke.

Das versucht sie auch bei ihren Vorträgen zu verdeutlichen, bei denen sie nicht nur über ihre Erfolge, sondern auch über ihre Niederlagen und Rückschläge spricht.

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