Wittmund - Während viele Gemeinden mit dem Angebot ihrer Kita-Plätze an ihre Grenzen stoßen und jedes Jahr aufs Neue damit kämpfen, den Kindern einen Platz anzubieten, zeichnet sich in der Stadt Wittmund ein anderes Bild. „Den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz konnte die Stadt Wittmund in der Vergangenheit stets vollständig bedienen“, schreibt Meino Schrage, Fachdienstleiter Generation, Sport und Kultur, dazu.
Sollte vereinzelt kein Platz in der Wunsch-Kita oder Wunsch-Gruppe frei gewesen sein, habe immer eine alternative Aufnahmemöglichkeit in benachbarten Kindertagesstätten bestanden. „Bei den derzeitigen Platzzahlen in der Stadt Wittmund ist davon auszugehen, dass das auch dauerhaft so bleiben wird“, erklärt Schrage in einer Mitteilung.
Individuelles Angebot
Sollte es den Bedarf oder den Wunsch nach „sehr individuellen Betreuungszeiten“ geben, die von den Regelbetreuungszeitangeboten der Kindertagesstätten nicht vorgehalten werden können, besteht die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Kindertagespflege („Tagesmütter“ und „Tagesväter“). Solche Anfragen werden vom Kinderservicebüro des Landkreises Wittmund betreut. „Die Stadt ist alljährlich sehr darum bemüht, möglichst frühzeitig den Platzbedarf für das kommende Kita-Jahr zu kennen, in der Regel circa ein halbes Jahr vor dem 1. August“, schreibt Schrage. Sollte die Platznachfrage einmal das Angebot übersteigen, bestehe so ausreichend Zeit, um das Platzangebot durch einzelne Bau- oder sonstige Maßnahmen zu erweitern.
Schnelles Handeln
Dieses sei zum Beispiel im Jahr 2019 der Fall gewesen, als innerhalb von nur wenigen Monaten die Kita Lüttje Steppkes in Container-Bauweise errichtet und in diesem Zuge 65 Plätze neu geschaffen wurden. Nur ein Jahr später überstieg die Nachfrage das Angebot abermals.
„Durch Umbauten innerhalb der Kita-Gebäudebestände und Container-Erweiterungen wurden seinerzeit zusätzlich 81 Plätze neu geschaffen. Die Ersatzbauten für die Kitas Wiki, Lüttje Steppkes und Goethestraße werden im Übrigen so geplant, dass sie im Bedarfsfall weitere Plätze schaffen bzw. vorhalten könnten“, erklärt Schrage
