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Zuschuss wurde bewilligt „Pudding-Park“ in Werdum kann nun gebaut werden

Johann Pieper
Die geplante Fläche für den „Pudding-Park“ mit Blick Richtung Westen und mit den Initiatoren Karl-Heinz Ockenga und Eddy Goldenstein (v. l.).

Die geplante Fläche für den „Pudding-Park“ mit Blick Richtung Westen und mit den Initiatoren Karl-Heinz Ockenga und Eddy Goldenstein (v. l.).

Johann Pieper

Werdum - Erneut hatte sich der Werdumer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit den Satzungsbeschlüssen zu Bebauungsplänen befasst. Zu Beginn der Sitzung berichtete der Bürgermeister René Weiler-Rodenbäck aber über einige wichtige Punkte, die im Laufe der letzten Wochen für Werdum bedeutend waren: So freute er sich über die überaus positive Resonanz auf die Ausstrahlung des Fernsehbeitrags mit Yared Dibaba Ende Juli. Ebenso positiv bewertete er die Bewilligung eines Zuschusses für die Gestaltung des geplanten „Pudding-Parks“ durch das Amt für regionale Landesentwicklung. Die Kosten für das Nachbarschaftsprojekt wurden mit ca. 52.000 Euro beziffert, der Zuschuss wird rund 34.000 Euro betragen. „Wir brauchen noch eine Genehmigung für eine Grabenaufweitung, dann können wir loslegen“, zeigte sich der Bürgermeister optimistisch. Auch das neue Spielgerät für den großen Spielplatz ist mittlerweile eingetroffen und wird bis zum nächsten Frühjahr das bisherige ersetzen.

Einkaufsautomat

Im „Haus des Gastes“ ist weiterhin die Schaffung einer Einkaufsmöglichkeit vorgesehen. Bisher sei es noch nicht gelungen, dafür einen Betreiber zu finden. „Wir werden daher demnächst in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Verkehrsverein einen neuen Automaten im Eingangsbereich aufstellen, in dem über 50 verschiedene Artikel angeboten werden können; bei entsprechender Nutzung kann auch ein weiterer Automat hinzukommen“, erklärte der Bürgermeister. In den Räumen an der Ostseite ist weiterhin die Einrichtung eines Cafés geplant.

Windparks

Auch die Energiewende macht nicht vor der Region halt. So wird der Neubau von Windkraftanlagen vom Bund deutlich erleichtert. Um dazu ein Meinungsbild der Bevölkerung einzuholen ist seitens der Samtgemeinde Esens nach 2016 eine erneute Bürgerbefragung geplant. Zudem sei die Samtgemeinde von der Verlegung verschiedener Stromleitung von Offshore Windparks betroffen. Bei Ostbense wird ein Teil dieser Leitungen anlanden und dann als Erdkabel u. a. zwischen Stedesdorf und Werdum ins Binnenland verlegt. „Das wird über eine längere Zeit eine Großbaustelle werden“, erwartet Weiler-Rodenbäck, „auch mit Auswirkungen auf das Landschaftsbild.“

Dauern wird es noch mit dem Baubeginn im Bebauungsgebiet „Hinter der Feuerwehr“. Nachdem das Bundesverwaltungsgericht allgemein beschieden hat, dass das angewendete beschleunigte Verfahren nicht rechtskonform ist, muss der Plan neu aufgelegt und das Verfahren zusammen mit der Änderung des Flächennutzungsplans erneut gestartet werden. Dies soll in der nächsten Sitzung passieren.

Entwässerung

Probleme gab es Ende August mit der Entwässerung, als ein starker Regenfall sogar den Einsatz der Feuerwehr notwendig machte. „Zu kleine Durchlässe und auch der erschwerte Abfluss durch nicht aufgereinigte Schaugräben sind ein Handicap bei starkem Regen“, so der Bürgermeister, der auf die Grabenschau am 18. November hinwies, bei der dann auch diese Problematik besprochen werden soll.

Die Beschlussfassung über den Bebauungsplan „Westlich der K16“ und „Gastriege“ ging danach zügig über die Bühne. Der Rat hatte beide Bebauungspläne im Juli aufgestellt und ausgelegt. Einstimmig wurden nach Verlesung der Beschlussvorschläge beide Bebauungspläne beschlossen.

Ebenso einstimmig stimmte der Rat einem Zuschussantrag des Kulturvereins zu. Der Verein möchte auf der Galerie im „Haus des Gastes“ eine Heimatstube einrichten und zur Ausgestaltung Vitrinen, in denen wertvolle Ausstellungsstücke präsentiert werden, anschaffen. Der Zuschuss wird 50 Prozent der Kosten bis zu einer Höhe von 2.800 Euro betragen.

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