Marx - Zum ersten Mal führte die neue Tambourmajorin des Spielmannszugs Marx, Sylvia Renken, durch die Jahreshauptversammlung. Die Teilnahme an den Schützenfesten im Alten Amt Friedeburg sei für die Mitglieder etwas Besonders gewesen, erklärte sie beim Rückblick im kirchlichen Gemeindehaus.
Die Tambourmajorin merkte aber auch an, dass die Schützensaison 2022 nach zwei Jahren Pause für alle eine große Herausforderung war. Trotz krankheitsbedingten Ausfällen unter den Spielleuten habe man alle Verpflichtungen einhalten können. „Ein Highlight war die Teilnahme am großen Schützenfestumzug in Esens, wo wir gemeinsam mit den Mitgliedern aus dem Schützenverein Marx teilnahmen.“
Wie brisant die Situation in den Musik- und Spielmannszügen allgemein ist, wurde bei der Auflistung der Vereine außerhalb Friedeburgs deutlich, die den Spielmannszug Marx für ihre Schützenfeste engagieren wollen. Anfragen im zweistelligen Bereich lagen vor, so Sylvia Renken. Es fehle andernorts nicht nur der Nachwuchs, sondern viele Ältere scheuen die langen Märsche – mitunter auch drei Tage hintereinander. Oder Spielleute sehen nach zwei Jahren Pause von einer Rückkehr ab.
Umso erfreulicher ist es, dass der Spielmannszug Marx neue Spielleute für sich begeistern konnte. Besonders der Bereich der Lyra-Spieler konnte erfolgreich ausgebaut werden, und auch bei den Trommlern fand man neue Talente. Björn Fischer, der die Ausbildung der neuen Lyra-Spieler übernimmt, und Holger Rose, der zusammen mit Sönke Henken die neuen Trommler anlernt, zeigten sich erfreut über das Engagement. Übungsabend im Gemeindehaus ist immer dienstags von 20 bis 21.30 Uhr.
Derzeit werden neue Musikstücke einstudiert. Und es bestehen laut Sylvia Renken Überlegungen, andere Musikinstrumente mit aufzunehmen, die das aktuelle Repertoire ergänzen würden. Interessenten können sich bei ihr unter Telefon 0172 / 7282722 (auch Whatsapp) melden.
