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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Landwirtschaft

Jäger wollen mehr Rotwild schießen

02.04.2019

Clausthal-Zellerfeld Im niedersächsischen Westharz soll der Rotwild-Bestand deutlich reduziert werden. Der Rotwildring Harz wolle die Population von derzeit rund 6500 Tieren mittelfristig auf etwa 3500 verringern, sagte der Vorsitzende Max Schröder. Dann wäre der Stand der 1990er-Jahre wieder erreicht. Seither hat sich der Bestand auch wegen milder Winter und eines guten Nahrungsangebots fast verdoppelt. Der Rotwildring plane in diesem Jahr etwa 2800 Tiere zu schießen, sagte Schröder. Der Rotwildring Harz ist eine der größten und ältesten deutschen Rotwild-Hegegemeinschaften. Er betreut im niedersächsischen Harz, der in den Landkreisen Goslar und Göttingen liegt, die Rotwildbestände auf einer Fläche von rund 100 000 Hektar.

Nach Angaben der Landesforsten führt die große Rotwild-Population zu erheblichen Problemen in den Wäldern. Denn Rotwild frisst gern die Rinde junger Bäume. Über die Schälstellen können Pilze und andere Fäulniserreger in die Stämme gelangen.

Das ursprünglich auch für das abgelaufene Jagdjahr 2018/2019 angepeilte Ziel von 2800 Abschüssen habe der Rotwildring nicht erreicht, sagte Schröder. Es seien nur gut 2400 Tiere erlegt worden. Dies liege an „Friederike“ und anderen Stürmen. Dadurch seien in den Wäldern nicht nur viele Bäume umgeworfen, sondern auch zahlreiche Jagdeinrichtungen beschädigt worden.

Im Harz und in der Lüneburger Heide gibt es die größten niedersächsischen Rotwildvorkommen. Im Jagdjahr 2017/2018 waren landesweit gut 7500 Tiere erlegt worden. Der Landkreis mit der höchsten sogenannten Strecke war der Heidekreis (1535). Landesweite Zahlen für das Jagdjahr 2018/2019 wurden bisher nicht veröffentlicht.

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