• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Landwirtschaft

Agrarforschung: Niedersachsen will ganz vorn mitmischen

16.01.2020

Königslutter /Oldenburg Niedersachsen ist nicht nur Deutschlands Agrarland Nummer 1; es will auch bei der Agrarforschung ganz vorn mitmischen. Ein Leuchtturmprojekt dafür wurde im Dezember in Königslutter (Kreis Helmstedt) von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (Oldenburg) vorgestellt: ein bundesweit einmaliges Praxis-Labor Digitaler Ackerbau.

Ziel des Labors auf der Versuchsstation Domäne Schickelsheim sei es, eine „optimale Zusammenarbeit von Landmaschinen durch digitalen Datenaustausch zu erreichen, um den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln im Ackerbau zu optimieren und optimale Erträge zu erzielen“, so die Kammer. Es gehe um die bestmögliche Verteilung von Saatgut, bestmögliche Düngung, niedrigere Emissionen, mehr Schutz für Umwelt und Natur bei gesteigerter Wirtschaftlichkeit und höheren Hektarerträgen. „Niedersachsen hat im Ackerbau bundesweit eine Vorbildfunktion – um führend zu bleiben, müssen Smart-Farming-Technologien für den Ackerbau weiter vorangebracht und unter möglichst realen Bedingungen erprobt und weiterentwickelt werden“, sagte Rainer Beckedorf, Staatssekretär im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, bei der Labor-Vorstellung. Nur so könnten die Potenziale der Digitalisierung in der Landwirtschaft für die Bevölkerung sichtbar gemacht werden und für mehr Akzeptanz sorgen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den NWZ-Wirtschafts-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Projektzeit beträgt sieben Jahre. Finanziert wird es von der Landwirtschaftskammer, dem Land Niedersachsen und der Region Helmstedt. Das Volumen beträgt knapp fünf Millionen Euro. 2020 gehe es zunächst darum, die erforderliche Ausstattung für die Projektzeit anzuschaffen. Kammerpräsident Gerhard Schwetje kündigte an, dass später auch ein Schulungszentrum und ein Start-up-Campus entstehen sollen für die Vermittlung und Verbreitung der Laborergebnisse in die landwirtschaftliche Praxis.

Für Kaspar Haller, Bewirtschafter der Domäne Schickelsheim, passt das Praxis-Labor hervorragend in die Planungen für seinen Ackerbaubetrieb. Er hofft, dass die Domäne Schickelsheim zu einem Ort wird, „an dem verschiedene Generationen von Familienunternehmern – gemeinschaftlich oder individuell – an strategischen Zukunftsthemen arbeiten und dabei regelmäßig in fruchtbaren Austausch zu Themen rund um Veränderung und Innovation treten können.“ Gerhard Radeck, Landrat des Kreises Helmstedt, stellte bei der Vorstellung fest: „Im Bereich des Ackerbaus stellt die Domäne mit diesem Projekt ein Alleinstellungsmerkmal in Niedersachsen dar und kann damit Vorbild auch für andere Bundesländer werden.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.