Lastrup - Die Erfahrungen aus der Sportschule sollen die Blaupause für die weiteren dezentralen Impfungen in den übrigen Städten und Gemeinden sein. Wann diese an der Reihe sein werden, vermochte Dr. Lydia Kocar, persönliche Referentin des Landrats, am Samstag noch nicht zu beurteilen. Aktuell jedenfalls steht kein weiterer Impfstoff dafür zur Verfügung. Das Land hat erst für Ende Januar die nächsten Impfchargen angekündigt. Die Impfstoff-Lieferung sei der entscheidende Faktor, so Landrat Wimberg.

Am Sonntag sind die Impfteams mit den Zweitimpfungen gestartet – zunächst sind die Altenheime in Barßel und Essen an der Reihe. Dafür waren am Freitag 1000 Impfdosen in das Impfzentrum an der Talsperre geliefert worden. Dass die Zweitimpfung entscheidend sei für einen hohen Schutz vor dem Virus von mehr als 90 Prozent, betonte Prof. Dr. Joachim Schrader, medizinischer Leiter des Impfzentrums. Die Lastruper erhalten am 6. Februar ihre zweite Impfung. Prof. Dr. Schader geht nach neuesten Studien davon aus, dass die Geimpften für mindestens ein halbes Jahr immun gegen das Virus sind. Die Covid-19-Impfung müsse allerdings verstetigt werden. „Wir kommen voran“, freute sich Schrader. Insgesamt wurden im Kreis bisher mehr als 3400 Menschen geimpft.