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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Lastrup

Kolpingtag soll sich neu erfinden

10.05.2019

Lastrup Während die Wahlen in 90 Sekunden über die Bühne gingen, dauerten die Grundsatzdiskussionen über zwei Stunden. Die Kolpingfamilien im Landesverband Oldenburg werden älter, die bisherigen Formen der Veranstaltungen und der Zusammenarbeit sollen überdacht werden. Das wurde auf der Generalversammlung des Dekanats Löningen in Lastrup deutlich.

Die Delegierten der Südkreis-Kolpingfamilien wählten den Vorstand mit dem Vorsitzenden Rudi Brinkmann aus Lastrup für weitere drei Jahre. Auch Kassiererin Rosi Anneken aus Essen und der pastorale Begleiter Helmut Braak (Lindern) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für Elisabeth Bregen wurde Dorothee Siemer-Wollert neue Kassenprüferin. „Ich habe das Amt jetzt 21 Jahre. Da werde ich auch noch drei weitere Jahre schaffen“, so Brinkmann, der zu der Generalversammlung neben Präses Günther Mleziva auch den Geschäftsführer des Kolpingwerkes Land Oldenburg, Andreas Bröring, und die Landesvorsitzende Gaby Kuipers begrüßte.

Erste Diskussionen gab es nach dem Rückblick auf die Gemeinschaftsveranstaltungen im Bezirk. Vor allem die geringe Teilnahme aus den anderen Kolpingfamilien bei der Fahrt zum Passionsspiel nach Wallenhorst stieß den Essener Kolpingmitgliedern auf, hatten sie doch die Organisation für den Bezirk übernommen. „Wollen wir Gemeinschaftsveranstaltungen, dann müssen wir zusammenstehen. Es geht darum, ob wir noch gemeinsam etwas hinkriegen“, brachte es das Essener Vorstandsmitglied Christoph Freese auf den Punkt.

Der Oldenburger Kolpingtag habe Tradition, erinnerten Bröring und Kuipers. Er sei aber auch ein Sinnbild des Wandels des Verbands. Seit 2012 wird er nur noch im zweijährigen Turnus ausgerichtet – 2018 in Rüschendorf – mit bis zu 2000 Besuchern. Festrede, Festumzug und Festgottesdienst seien feste Bestandteile.

Ein Perspektivteam des Landesverbands habe sich über eine Neugestaltung Gedanken gemacht. Nach dessen Vorschlägen, die Kuipers und Bröring vorstellten, solle das Festreferat und der Festumzug entfallen. Der Tag könne unter einem Leitmotiv stehen und mit einem Picknick der Generationen beginnen. Er solle viel Platz für Austausch geben und ein generationenverbindendes Format haben. Der Fantasie seien dabei keine Grenzen gesetzt. Allerdings solle der Festgottesdienst am Nachmittag bleiben. Der Verband trage das finanzielle Risiko. Am Gewinn seien die Ausrichter beteiligt.

„Das Programm hört sich verjüngt an. Die Leute, die kommen, werden aber immer älter“, war Lastrups Vorsitzender Franz-Josef Ovelgönne von den Ideen nicht überzeugt. Er wollte auch keine Zusage geben, den nächsten Kolpingtag 2020 zum 100-jährigen Bestehen der Lastruper Kolpingfamilie nach diesem Konzept in Lastrup auszurichten. Auch auf eine Ausrichtung durch den Bezirk im Dekanat Löningen konnten sich die Delegierten nicht einigen. Auf einer außerordentlichen Sitzung in vier bis sechs Wochen will der Bezirksvorstand nach einer Lösung suchen.

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