Lastrup - Für erfolgreich beendet hat Landesjugendseelsorger Heiner Zumdohme (Vechta) am Sonntagabend gegen 19 Uhr die 72-Stunden-Aktion erklärt, zu der der Bund der Deutschland katholischen Jugend eingeladen hatte (die NWZ berichtete). Bei 53 Initiativen waren zwischen Wilhelmshaven und Damme über 1500 Jugendliche drei Tage lang unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ aktiv.
Dank gilt Beteiligten
Stellvertretend für alle Aktionsgruppen besuchte Zumdohme zum Abschluss die Landjugend Lastrup, die im Dorfpark ein Boulefeld angelegt und mehrere Spielgeräte aufgebaut hatte. Dort dankte er allen Mitwirkenden.
„Wir wussten zunächst nichts mit der Aufgabenstellung anzufangen“, bekannte Florian Gerdes, Vorsitzender der Gruppe. Noch am ersten Abend trafen sich die Jugendlichen mit Lastrups Bürgermeister Michael Kramer (CDU) und Bauamtsleiter Berthold Sauerland. Am Freitag, 14. Juni, kam, zusammen mit zahlreichen Helfern, das Material an. „Die Gemeinde hatte fast alles passend vorbestellt. Nur Füllsand war zu wenig da“, berichtete einer der etwa 30 Aktiven. Nach drei Tagen lobte der Rathauschef das Ergebnis: „Das Geschaffene kann sich sehen lassen, Es ist ganz toll, was ihr geleistet habt.“ Die Idee für die Bahn stammte aus dem Arbeitskreis Dorferneuerung. Kramer kündigte an, eine Tafel mit Spielregeln aufstellen zu lassen, und einige Boule-Sets anzuschaffen, die in einem Kasten nahe der Bahn lagern sollen.
Ein anderer Ansatz
„Vielleicht gehen Jugendliche nicht so oft zur Kirche. Aber auch Caritas, Nächstenliebe ist ein wichtiger Bereich von Kirche. Die Jugendlichen haben bewiesen, dass sie engagiert sind, dass sie christlich handeln, und dass sie sich auch für die Gesellschaft einsetzen“, bilanzierte Zumdohme. „Das Schöne ist: Sie wurden nicht geschickt. Sie haben sich selbst entschieden, mitzumachen“, so der Seelsorger.
