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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Läufer erwartet abwechslungsreiche Strecke

16.10.2018

Bad Zwischenahn /Oldenburg Nach einem Jahr Pause macht der Oldenburg Marathon seinem Namen nun wieder Ehre und bietet einen Lauf über die 42,195 Kilometer an. Anders als in den Jahren 2011 bis 2016 werden allerdings keine zwei Runden in Oldenburg gelaufen. Die Strecke führt vom Rathausplatz in Bad Zwischenahn zum Schlossplatz in Oldenburg.

„Als kombinierter Stadt- und Landschaftslauf ist die Strecke deutlich abwechslungsreicher und interessanter für uns Läufer“, sagt Dennis Osterfeld, der den Oldenburg Marathon schon mehrfach gelaufen ist und 2016 sogar als Dritter auf dem Siegerpodest stand, begeistert.

Außerdem ist der Lauf, für den sich bereits 425 Sportler angemeldet haben, ein echtes Unikat, da die Marathons in den nächsten Jahren in Wardenburg (2019) und in Rastede (2020) starten sollen.

Nach dem Startschuss, der an diesem Sonntag um 9 Uhr in Bad Zwischenahn fällt, geht es zunächst ein Stück durch den Ort, bevor die Läufer nach rund 1,5 Kilometern das Ufer des Zwischenahner Meeres erreichen. Nun geht es im Uhrzeigersinn auf Naturwegen einmal rund um die „Perle des Ammerlands“. „Wer Kräfte sparen will, hat hier die Möglichkeit, abzukürzen und das Boot zu nehmen. Man sollte sich nur nicht erwischen lassen, sonst ist der Marathon vorbei, bevor man Bad Zwischenahn überhaupt verlassen hat“, witzelt Osterfeld.

Zunächst geht es vorbei am Park der Gärten in Rostrup. Auch am Seeschlösschen Dreibergen und an der Spielbank Bad Zwischenahn entlang geht es auf schmalen Waldwegen weiter Richtung Kurpark. „Bei schönem Wetter sind die Wege hier voller Spaziergänger und Radfahrer“, weiß der Läufer des LC Wechloy aus der Erfahrung von zahlreichen Trainingsläufen rund um das Zwischenahner Meer.

Nach rund dreizehn Kilometern verlassen die Marathonis Bad Zwischenahn. Nun geht es knapp acht Kilometer an der Bahnlinie Richtung Oldenburg entlang.

In den folgenden Auenlandschaften findet man Natur pur: Auf befestigten Wegen geht es durch Moorlandschaften, rechts und links der Laufstrecke tauchen immer wieder kleine Wälder auf. Auf Höhe des Woldsees ist die Hälfte geschafft. Hier macht die Strecke einen etwa fünf Kilometer langen Schlenker durch ein Waldstück, in dem der Untergrund je nach Wetterbedingungen durchaus etwas crossig sein kann. „Dies war leider nicht anders machbar“, erklärt Osterfeld: „Sonst hätten die Läufer einen Bahnübergang mit Schranke überqueren müssen, wo es für manche zu Wartezeiten gekommen wäre.“

Bei Kilometer 27 biegen die Läufer auf den Drögen-Hasen-Weg ab, lassen den Uni-Campus in Wechloy links liegen und nähern sich über den Quellenweg dem Dobbenviertel. Hinter der Dobbenwiese trifft die Marathonstrecke dann den 10 Kilometer langen Stadtkurs, auf dem die Halbmarathon-Läufer noch unterwegs sein werden. Von hier ist es ein knapper Kilometer bis zum Theaterwall und dem Ziel auf dem Schlossplatz. Aber noch dürfen die Marathonis hier nicht einbiegen – sie müssen ihre letzten zehn Kilometer noch auf dem Stadtkurs absolvieren, der über Schloss- und Paradewall sowie Staulinie erst zum Pferdemarkt führt. Von dort sind zwei Schleifen in Richtung Donnerschwee und Ehnernviertel zu absolvieren. Dann geht es über die Peterstraße wieder zum Dobbenviertel.

„Die Strecke macht einfach Spaß, weil sie so abwechslungsreich ist – auch wenn auf den ersten dreißig Kilometern wohl eher weniger Zuschauer an der Strecke sein werden“, meint Osterfeld: „Von Waldboden über sandigen Untergrund bis zu Asphalt und etwas Kopfsteinpflaster ist alles dabei. Auch was die Umgebung betrifft, wird es nicht langweilig: Wasser, Wälder, Park, Felder, Wohnsiedlungen und City“, freut sich der 28-Jährige riesig auf den Lauf.

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