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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Hoffnung und Sorgen bei Leichtathleten

05.08.2019

Berlin Die Trümpfe des Deutschen Leichtathletik-Verbandes sollen erst bei der WM in knapp zwei Monaten in Doha/Katar stechen. Bei den deutschen Meisterschaften in Berlin trumpften aber bereits einige Top-Athleten groß auf. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagte DLV-Generaldirektor Idriss Gonschinska, der sich an zwei Tagen über 60 550 Zuschauer im Olympiastadion freute.

Ein Trumpf-Ass im WM-Medaillenkampf könnte Lauf-Hoffnung Konstanze Klosterhalfen werden, die den 20 Jahre alten deutschen Rekord über 5000 Meter knackte und um 15 Sekunden auf 14:26,76 Minuten verbesserte. Die 22-jährige Leverkusenerin könnte bei der Wüsten-WM, wo sie über 1500 und 5000 Meter starten will, den Afrikanerinnen weglaufen. Mit der Rekordzeit wäre sie 2017 in London Weltmeisterin geworden.

In der Weltrangliste rückte Klosterhalfen immerhin an die vierte Stelle. Insgesamt sind 16 deutsche Leichtathleten unter den Top Ten – Weitspringerin Malaika Mihambo sogar als Nummer eins, Zehnkämpfer Niklas Kaul als Zweiter und die Speerwerfer Andreas Hofmann, Bernhard Seifert und Thomas Röhler auf Platz zwei, drei und fünf.

Allerdings offenbarten die Titelkämpfe auch, dass einst zuverlässige Kräfte (noch) Probleme haben. Einen Startverzicht bei der WM erwägt Ex-Weltmeister David Storl, der nach einer Rückenverletzung mit nur 19,77 Meter Dritter im Kugelstoßen wurde. Ihm fehlen noch 93 Zentimeter zur WM-Norm. Sorgen bereitet auch Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter, der erst eine Blessur auskuriert hatte, sich dann aber beim Warmmachen an der Wade verletzte.

Auch die frühere Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz blieb mit 18,84 Meter beim siebten Titel-Streich unter ihrem Können, aber optimistisch: „Wir üben ja noch, die WM ist erst in acht Wochen.“ An der Beschleunigungsfähigkeit muss noch Vizeeuropameisterin Gina Lückenkemper arbeiten. In 11,20 Sekunden kam sie hinter Tatjana Pinto (11,09) über 100 Meter nur auf Rang zwei. „Ich habe noch Zeit, bis ich liefern muss“, meinte die 22-jährige Sprinterin gelassen.

Neben seinem schnellen Aus in der Qualifikation mit drei ungültigen Würfen erwies sich Diskus-Olympiasieger Christoph Harting als „Schwarzer Peter“, der mit respektlosen Äußerungen über Verband und Rivalen für Verärgerung sorgte. Nachdem er die vorgeschriebene Teilnahme an der DM als „die letzte Erpressungsmöglichkeit der deutschen Leichtathletik“ bezeichnete, tat er seinen K.o. mit den Worten ab: „Es könnte mir nicht egaler sein.“

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