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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Leichtathleten feiern in Berlin ihr „Sommermärchen“

13.08.2018

Berlin 19 Medaillen, 300 000 Zuschauer im Stadion: Die deutschen Leichtathleten haben mit einer vorzüglichen Heim-EM ein Ausrufezeichen auf halber Strecke zu den Olympischen Spielen 2020 gesetzt. Nach der schwungvollen EM-Party in Berlin wird auch der Ruf nach einer Bewerbung der Hauptstadt für die EM 2022 laut.

„Wir waren fokussiert auf diese Meisterschaften, wollten zeigen, dass wir in vielen Bereichen auf einem guten Weg sind“, sagte Idriss Gonschinska, leitender Direktor Sport im Deutschen Leichtathletik Verband (DLV).

Trotz einer der besten Bilanzen der vergangenen Jahrzehnte – bereits am vorletzten Tag waren die 16 Medaillen der EM 2016 in Amsterdam überboten – dürfen die deutschen Leistungsträger also nicht nachlassen auf dem Weg zur WM 2019 in Doha und zu den Sommerspielen ein Jahr später in Tokio.

Auch die Lobeshymnen auf die Gänsehaut-Stimmung im Berliner Olympiastadion waren kaum zu übertreffen. Nach der gelungenen EM mit Rekordbesuch forderte OK-Chef Clemens Prokop eine erneute Bewerbung für 2022. „Berlin würde sich für die EM 2022 anbieten“, sagte Prokop. Dass die Leichtathletik-EM dann Teil der neuen European Championships ist und Berlin mehrere Titelkämpfe gleichzeitig ausrichten müsste, sei kein Problem. „Grundsätzlich sind die Sportstätten ja da“, meinte Prokop.

Verbandspräsident Jürgen Kessing schwärmte bei der abschließenden DLV-Pressekonferenz in höchsten Tönen. „Es war ein Sommermärchen“, sagte Kessing: „Wir haben einen neuen Schub bekommen, den wir hoffentlich in den nächsten Jahren nutzen werden.“

Eine stürmische Sommerparty war die EM allemal. Mit über 300 000 verkauften Tickets wurde ein neuer EM-Rekord erreicht.

In ihrem ganzen Jubeltaumel hätten sich die wiedererstarkten deutschen Leichtathletik-Helden auch einen Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel gewünscht. „Warum war Frau Merkel nicht da?“, sagte die EM-Zweite Christina Schwanitz im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF und fügte mit Verweis auf Merkels Rio-Reise zur Fußball-WM 2014 hinzu: „Das finde ich ziemlich schade. Da sieht man auch die Wertschätzung.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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