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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Harting vs. Harting bei Leichtathletik-Party

26.08.2017

Berlin Harting gegen Harting in ihrem „Wohnzimmer“, Weltmeister-Parade im Stadion und jede Menge Showeffekte für die Fans: Das ISTAF am Sonntag in Berlin (ZDF, 17.40 bis 19.00 Uhr) verspricht wieder eine Leichtathletik-Party. „Ich hoffe, wir können wieder ein Knaller-Meeting mit einmaligen Innovationen und tollem Publikum zeigen“, sagte Meeting-Direktor Martin Seeber.

Die entsprechenden Zutaten für den sportlichen Leckerbissen liegen bereit. Acht Goldmedaillengewinner von London, angeführt von Speerwurf-Champion Johannes Vetter, starten im Olympiastadion, Stars der Branche wie Renaud Lavillenie (Stabhochsprung) hoffen auf eine WM-Revanche und deutsche Shootingstars wie Sprinterin Gina Lückenkemper und Lauf-Hoffnung Konstanze Klosterhalfen präsentieren sich zum Ausklang der Saison noch einmal vor den Fans.

„Vor 45.000 Leuten, die alle aufstehen und klatschen, eine Ehrenrunde zu laufen, ist einfach geil, und dafür bin ich hier“, sagte Lückenkemper am Freitag. Sie geht in Berlin sowohl im Einzel über 100 m als auch mit der Staffel an den Start.

Ein Highlight dürfte das Aufeinandertreffen der ungleichen Diskus-Brüder Robert und Christoph Harting werden. Das ISTAF sei „natürlich immer nochmal ein Highlight zum Ende der Saison“, sagte Robert Harting, der sich in London mit Platz sechs hatte begnügen müssen: „Berlin ist meine Stadt, und ich freue mich immer sehr darauf, vor Tausenden heimischen Fans werfen zu dürfen.“

Und auch Rio-Olympiasieger Christoph dürfte besonders motiviert sein, er hatte es überraschend nicht zur WM geschafft und sehnt jetzt die „aufgeheizte Stimmung und den Wettkampf“ herbei. Die Harting-Brüder bekommen es zudem mit dem neuen Weltmeister Andrius Gudzius (Litauen) zu tun.

Zum echten Hingucker dürfte sich aber auch die erstmals aufgebaute Fan-Bühne in der Ostkurve entwickeln. Die Brücke wird über die blaue Laufbahn gebaut, zehn Meter breit, 25 Meter lang und rund vier Meter hoch - auf ihr sollen sich Athleten und Publikum begegnen. „Wir wollen in der Leichtathletik Stars und Vorbilder zum Anfassen. Wir möchten mitten im Stadion einen Platz schaffen, wo sich kleine und große Fans mit ihren Idolen treffen, Autogramme bekommen und Selfies mit Blick aufs Marathontor machen können“, sagte Seeber. Die Läufer rennen also durch einen Tunnel. Eine „richtig coole Idee“, meinte Sprinterin Lisa Mayer.

Fast schon zum Klassiker hat sich das Speerwurf-Duell zwischen Vetter und Olympiasieger Thomas Röhler - der in London nur undankbarer Vierter wurde - entwickelt. Der Jenaer kann sich jetzt nicht nur bei Vetter revanchieren, auch der WM-Zweite Jakub Vadljech und der WM-Dritte Petr Frydrych (beide Tschechien) werfen am Sonntag im Olympiastadion. „Es ist ein sehr hohes Level, und es gibt klare Gegner“, sagte Röhler: „Es wird ein enger Wettkampf werden zwischen Tschechien und Deutschland.“ Vadljech hatte die „Boygroup“ Vetter/Röhler erst am Donnerstag in Zürich düpiert.

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