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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Leichtathletinnen Aus Dem Nordwesten: Spelmeyer verpasst Podest – Hindernisläuferinnen stark

05.08.2019

Berlin /Oldenburg Einen Titel haben die Läuferinnen aus dem Nordwesten zwar nicht geholt, doch sie alle werden die Deutschen Meisterschaften in Berlin nicht so schnell vergessen: Die Hindernisläuferinnen Lea Meyer und Josina Papenfuß haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie in dieser Disziplin zur nationalen Spitze gehören. Bonnie Andres und Christina Gerdes waren beim historischen Rekordlauf von Konstanze Klosterhalfen mittendrin. Und Ruth Spelmeyer musste zwar feststellen, dass sie noch nicht an ihre meisterliche Spitzenform ihrer DM-Titel aus den Jahren 2015 bis 2017 anknüpfen kann, dafür holte ihre aufstrebende Trainingspartnerin Luna Bulmahn den Sieg über 400 Meter.

Lea Meyer führt Verfolgergruppe an

Allen voran Lea Meyer vom VfL Löningen zeigte am Sonntag über die 3000 Meter Hindernis ein couragiertes Rennen, musste sich dann jedoch in 9:59,38 Minuten mit Platz fünf begnügen. Beim beeindruckenden Solo-Lauf von Top-Läuferin Gesa Krause, die in 9:28,45 Minuten ihren fünften Meistertitel in Folge feierte, nahm die 21-Jährige beherzt die Verfolgung auf und machte lange das Tempo in der Verfolgergruppe, zu der auch Josina Papenfuß (TSG Westerstede) gehörte. Meyer führte die Gruppe hinter Krause, die auf der blauen Bahn im Olympiastadion in ihrer eigenen Sphäre lief, zu sehr guten Zeiten und blieb hinter Jana Sussmann (Hamburg), Agnes Thurid Gers (Berlin) und Sanaa Schretzmair (Leverkusen) noch unter 10 Minuten. Papenfuß, die vor zwei Wochen noch Silber bei der U-20-EM in Boras (Schweden) geholt hatte, konnte der Gruppe bis zum Endspurt folgen und verpasste eine Zeit unter 10 Minuten nur knapp, bei 10:03,42 Minuten blieb die Uhr für sie stehen.

Spelmeyer geht forsch an

Eine knappe Stunde zuvor war auch Ruth Spelmeyer vom VfL Oldenburg auf den fünften Platz gelaufen. Die 28-Jährige hatte ihren Vorlauf am Samstag noch gewonnen, kommt aber weiter nicht an ihre Top-Form von vor ihrer langen Verletzungspause (Schambein-Entzündung) heran. Im Finale am Sonntag ging die Olympia-Halbfinalistin, die in Rio vor drei Jahren ihre Bestzeit von 51,43 Sekunden lief, forsch an und lag nach der Hälfte mit der Vorjahressiegerin Nadine Gonska vorn.

Auf der Schlussgeraden aber konnte sie ihren langen Schritt nicht halten und musste vier Konkurrentinnen passieren lassen, bevor sie nach 53,65 Sekunden die Ziellinie passierte. Deutsche Meisterin wurde indes ihre Trainingspartnerin Luna Bulmahn vom VfL Hannover in 52,37 Sekunden vor Karolina Pahlitzsch (Berlin/52,87). Kurios: Am Samstag liefen Bulmahn, die den zweiten Vorlauf gewann, Spelmeyer und Pahlitzsch, Vorlauf-Zweite hinter der Oldenburgerin, allesamt die gleiche Zeit (53,42).

Gerdes und Andres mit Bestzeiten

Den siebten Platz erreichte am Samstag Christina Gerdes vom BV Garrel in einem 5000-Meter-Rennen, das in die Geschichte einging. Denn trotz einer starken Saisonbestzeit von 16:26,80 Minuten wurde Gerdes von der Siegerin überrundet. Klosterhalfen stellte in 14:26,76 einen phänomenalen deutschen Rekord auf. Auch Bonnie Andres vom VfL Oldenburg musste nach dem Zieleinlauf der pfeilschnellen Leverkusenerin noch mehr als eine Runde absolvieren, stellte aber in 16:57,98 Minuten eine persönliche Bestleistung auf und belegte den 19. Platz.

Triathlet Jesse Hinrichs belegte am Sonntagvormittag im Triathlon-Bundesliga-Rennen, in dem gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) ausgetragen wurde, den 66. Platz. Der Oldenburger, der für den TuS Griesheim startet, kam in 58:11 Minuten ins Ziel – deutlich hinter dem Sieger Richard Murray aus Südafrika (54:47), dem deutschen Meister Valentin Wernz (54:55) auf Rang drei und dem Ironman-Weltmeister Patrick Lange (56:14) auf dem 26. Platz.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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