BIRMINGHAM - BIRMINGHAM/SID - Stabhochspringer Danny Ecker hat mit seinem Goldsprung die Bilanz der deutschen Leichtathleten bei der Hallen-EM in Birmingham gekrönt. Mit 5,71 m bezwang der Olympia-Fünfte am Sonnabend den Favoriten Björn Otto (Dormagen), dem höhengleich mit Ecker und dem Ukrainer Dennis Jurtschenko nur Bronze blieb.
Eine herbe Enttäuschung musste die deutsche 4x400- m-Staffel der Männer mit Ex-Europameister Ingo Schultz (Lingen), Florian Seitz (Berlin), Simon Kirch (Saarbrücken) und Bastian Swillims (Wattenscheid) hinnehmen, die zwar als Erste die Ziellinie überquerte, dann aber wegen einer Rangelei zwischen Schlussläufer Swillims und seinem russischen Kontrahenten disqualifiziert wurde. Der vom Deutschen Leichtathletik-Verband eingelegte Protest wurde angewiesen. Es siegte Großbritannien.
Swillims mit 400-m-Einzelsilber 45,62 Sekunden und Hürdensprinterin Kirsten Bolm (Mannheim) mit dem dritten Hallen-EM-Bronze in Serie (7,97) gewannen neben Ecker Medaillen für das 32-köpfige deutsche Team.
Die hochkarätigsten Jahres-Weltbestleistungen stellten Hochspringerin Tia Hellebaut (Belgien/2,05 m), Fünfkämpferin Carolina Klüft (Schweden/4944 Punkte) und Phillips Idowu (Großbritannien/17,56) im Dreisprung auf. Ihr Comeback gab Skandalsprinterin Ekaterini Thanou, die im 60-m-Finale als Sechste (7,26) enttäuschte. Es gewann Belgiens Kim Gevaert (7,12). Thanou
war 2004 des Dopings überführt worden.
