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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Dm: Lea Meyer wird Deutsche Vizemeisterin

10.08.2020

Braunschweig Lea Meyer vom VfL Löningen hat bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig die Silbermedaille über 3000-m-Hindernis gewonnen. „Ich bin sehr glücklich und voll zufrieden“, sagte sie nach dem Hitzerennen im Braunschweiger Stadion, das ARD-Experte Frank Busemann treffend als „Kochtopf“ bezeichnete.

„Ich habe noch überlegt, ob ich Elena Burkard, die sich absetzte, folgen solle. Aber dann hätte ich Platz zwei vielleicht aufs Spiel gesetzt“, sagte Meyer nach dem schweißtreibenden Rennen, wo nicht einmal der Wassergraben für Abkühlung sorgen konnte. Bei Temperaturen um die 36 Grad begann das Finale nicht zu schnell und lange Zeit blieb die Spitzengruppe zusammen.

Favoritin steigt aus

Die Top-Favoritin Gesa Felicitas Krause, die im Vorfeld sehr dafür gekämpft hatte, dass auch die Langstrecken bei der DM im Programm bleiben sollten, bestimmte zunächst das Geschehen in einer Vierergruppe. Aber nicht sehr lange. Nach etwa 1500 Metern setzte sich Burkard (LG Farbtext Nordschwarzwald) vom Feld ab und nahezu im gleichen Moment gab Krause das Rennen auf. „Klimawechsel, heiße Temperaturen und schwere Beine vom Training“, begründete Krause ihr Ausscheiden, nachdem sie kurz zuvor von einem Höhentrainingslager zurückgekehrt war.

Lea Meyer und ihre Rivalin aus früheren Rennen Agnes Thurid Geers (SSC Berlin) setzen sich wiederum von den Verfolgerinnen ab. Eingangs der Schlussrunde ergriff Meyer die Initiative und setzte sich deutlich an Position zwei. Diesen Rang verteidigte sie gegen Geers bis ins Ziel.

Burkard siegte in 9:50,31 Minuten. Mit 9:59,87 Minuten blieb Meyer zwar fünf Sekunden über ihrer Bestzeit, was bei diesen tropischen Bedingungen nicht verwunderte, zumal es um die bestmögliche Platzierung ging, denn hier ging es um DM-Medaillen. Es ist ein großartiger Erfolg in der Frauen-Klasse für Lea Meyer, nachdem sie im Jahr 2019 noch den DM-Titel bei der U-23 gewann. Dritte wurde Agnes Thurid Geers in 10:02,85 Minuten. Schade nur, dass der DLV auf auch nur kurze Siegerehrungen verzichtet hatte.

Sie verbesserte ihre persönliche Bestzeit im Halbfinale über 800 m deutlich auf 2:07,28 Minuten: Xenia Krebs vom VfL Löningen lief am Samstagmittag ein starkes Rennen und qualifizierte sich für das Finale am Sonntag. Im dritten Vorlauf hatte die Jugendliche (U-20) wohl kaum jemand auf der Rechnung, doch insgeheim spekulierte man intern auf eine Steigerung ihrer Bestzeit, die bisher bei 2:09,83 Minuten lag. Nach dem Startschuss folgte sie nicht dem hohen Anfangstempo der Führenden und hielt sich am Ende des Feldes zurück. Nach einer Stadionrunde hatte sie wieder Kontakt, und sie passierte die erste Runde mit etwa knapp unter 64 Sekunden. In der Schlussrunde zeigte Xenia ihr Stehvermögen und sicherte sich auf der Zielgeraden Platz drei des Vorlaufes. Im Finale, das sehr zügig mit 59,38 Sekunden über die erste Runde ablief, musste Krebs, die schnell abreißen lassen musste, ihr eigenes Rennen laufen. Da Jana Reinert (LG Stadtwerke München) ausstieg, wurde Krebs Siebte in 2:12,27 Minuten.

Talea Prepens startete mit einer kleinen Unkonzentriertheit in ihren Halbfinallauf über 100 Meter und lag nach der ersten Auswertung mit durchaus guten 11, 58 sec. nur auf Platz neun. Die hauchdünn vor ihr platzierte Lisa Mayer (Sprintteam Wetzlar, 11,57 sec.) musste verletzungsbedingt zurückziehen. Diese Info erreichte Prepens telefonisch auf dem Parkplatz, kurz vor dem Aufruf zum Finale. Im Trikot mit Startnummern und ihren Spikes, Schutzmaske in der Hand, lief sie zurück zum Aufwärm- und Sammelbereich, machte eine Steigerung, einen Antritt in Turnschuhen und lief im Finale 11,54 sec. bei Windstille auf Platz acht – ein starker Auftritt.

Prepens mit bestzeit

Am Sonntag standen die 200 Meter für Prepens auf dem Programm. Im zweiten Halbfinallauf wurde sie hinter der deutschen 100-m-Meisterin Lisa Marie Kwayie (Neuköllner SC) und Lisa Nippken (MTG Mannheim) in neuer Saisonbestzeit von 23,64 Dritte und qualifizierte sich direkt fürs Finale. Dort lief sie auf Bahn sieben, mit den Favoritinnen im Rücken ein beherztes Rennen und stellte in 23,39 Sekunden eine persönliche Bestleistung auf. Sie war nur elf Hundertstel langsamer als Mitfavoritin und Vize-Meisterin über 100 m, Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar), die Vierte wurde. Es siegte überraschend Jessica-Bianca Wessolly (MTG Mannheim, 23,07).

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Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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