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NWZonline.de Sport Leichtathletik

BOXEN: Fragezeichen hinter Maskes Form

14.02.2007

[SPITZMARKE]FRANKFURT /ODER

Maskes Trainer Wolke ist von seinem Schützling überzeugt. Er erwartet kein Altherren-Boxen, sondern einen sportlichen Höhepunkt. FRANKFURT/ODER/DPA/SID - Seilspringen, drei Minuten Schattenboxen und kurz noch an den Punching-Ball: Henry Maske hatte sich beim etwa einstündigen Pressetraining im Boxcamp seines Trainers Manfred Wolke nicht gerade verausgabt. Allerdings blieb dem „Gentleman“ genügend Luft für den anschließenden Interview- und Foto-Marathon, um die Werbetrommel für sein Comeback zu rühren. 100 Journalisten pilgerten an die Oder nach Frankfurt-Neuberesinchen. Sie bildeten eine Kulisse wie zu WM-Zeiten – hinter dem körperlichen Zustand des Betreibers von vier Schnellrestaurants in Leverkusen stehen indes Fragezeichen.

Während Wolke optimistisch in die vielen Kameras blickte, äußerte sich der frühere Champion im Halbschwergewicht 45 Tage vor seiner Revanche gegen den US-Amerikaner Virgil Hill zurückhaltend. „In unserer Sportart weiß man nie genau, wie fit man ist und wo man steht. Aber ich merke immer öfter, dass ich eine Etappe nach der anderen erreiche. Das gibt mir die Hoffnung, dass wir es bis zum Finale hinbekommen“, sagte der 43-Jährige Maske.

Wolke, der bei den wenig intensiven Übungen nicht vergaß, die Schlagkraft und die Ausdauer seines Schützlings lautstark zu loben, sieht Maskes Chancen im Wiederholungs-Kampf gegen den gleichaltrigen Hill am 31. März in München weitaus positiver: „Das wird kein Altherren-Boxen, sondern ein sportliches Highlight.“

Maske, der am 23. November 1996 gegen den jetzt wieder amtierenden WBA-Cruisergewichts-Weltmeister Hill nach Punkten verlor und unter Tränen den Ring verlassen hatte, soll mindestens zwei Millionen Euro kassieren. Die Revanche findet wie das erste Aufeinandertreffen in der Münchner Olympiahalle statt.

Insgesamt soll Maske bislang 42 Sparring-Runden absolviert haben, weitere 90 sollen in den letzten sieben Wochen noch hinzukommen. Auch der Medienrummel wird bis dahin weiter anwachsen. Sogar Maskes ehemaliger Manager Wilfried Sauerland steht dem sportlich fragwürdigen Comeback jetzt positiver gegenüber und organisiert einen Teil der Rahmenkämpfe.

Angst, an dem Erwartungsdruck zu scheitern wie sein früherer Stallgefährte Axel Schulz, hat Maske nicht: „Ich glaube nicht, dass mich die Atmosphäre in München erschlagen wird.“

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