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Aktualisiert vor 12 Minuten.

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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Frodeno setzt sich in Hitzeschlacht durch

01.07.2019

Frankfurt Triumph für Jan Frodeno, Drama um Patrick Lange, Ausrufezeichen von Sebastian Kienle: Der zweimalige Ironman-Weltmeister Frodeno hat sich bei der Hitzeschlacht in Frankfurt zum dritten Mal nach 2015 und 2018 zum EM-Champion gekürt und seine Ambitionen auf den WM-Triumph im Oktober auf Hawaii eindrucksvoll untermauert. „Das war eines meiner schönsten Rennen, aber am Ende auch ein wirklich harter Kampf“, sagte der sichtlich gezeichnete 37-Jährige. „Ich bin happy, aber auch total erschöpft.“

Nach 3,86 Kilometern Schwimmen, 185,5 Kilometern Radfahren und 42,195 Kilometern Laufen verwies Frodeno am Sonntag bei Temperaturen von knapp 40 Grad in der inoffiziellen Zeit von 7:56:02 Stunden Kienle auf Rang zwei. Franz Löschke machte den Dreifachsieg der deutschen Triathleten perfekt. Doppel-Weltmeister Lange verpasste indes den erhofften ersten Sieg in seinem Heimrennen deutlich – und wurde auf der Laufstrecke am Mainufer sogar von seinen deutschen Rivalen Frodeno und Kienle überrundet.

Langes Rückstand betrug nach dem Schwimmen schon 1:37 Minuten, Kienle hielt sich im 25 Grad warmen Wasser für seine Verhältnisse gut und kassierte nur 2:10 Minuten. Auf dem Rad baute Frodeno seinen Vorsprung vor Lange aus. Der musste auch den exzellenten Radfahrer Kienle schnell passieren lassen. Ein platter Vorderreifen ließen die letzten Siegträume des 32-jährigen Hessen endgültig platzen. Beim Schlauchwechsel verlor Lange verlor viel Zeit und legte den Fokus darauf, das Rennen zu beenden.

Frodeno überstand auch eine Schrecksekunde unbeschadet, als er sich in einer Kurve verbremste und bei einem kurzen Ritt durchs Feld seine Trinkflaschen verlor. Dahinter machte Kienle Dampf. Obwohl aus seinem Hinterreifen Luft entwich, schloss der Weltmeister von 2014 noch zu Frodeno auf. In der Wechselzone verlor Kienle jedoch 28 Sekunden, weil er sich einen Splitter aus der blutenden Ferse entfernen lassen musste.

Trotz der Blessur tauchte Kienle beim Laufen 25 Kilometer vor dem Ziel noch einmal neben Frodeno auf, der sich wenig später aber wieder absetzte. „In meinem Kopf hätte man heute Eier kochen können“, sagte Kienle im Ziel.

Ein Hitze-Drama ereignete sich eine gute Stunde später im Rennen der Frauen: Die klar in Führung liegende Amerikanerin Sarah True brach 1000 Meter vor dem Ziel völlig entkräftet zusammen. Sanitäter trugen die 37-Jährige von der Strecke und leisteten erste medizinische Hilfe. Den Sieg sicherte sich Skye Moench aus den USA. Die Darmstädterin Daniela Bleymehl gab das Rennen auf.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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