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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Garreler Jens Nerkamp hofft bei Marathon-Debüt auf guten Lauf

24.04.2018

Garrel /Kassel Dass Jens Nerkamp laufen kann – und dass er schnell laufen kann – ist in der Szene hinlänglich bekannt. Ob der Garreler aber auch Marathon laufen kann, das will er an diesem Sonntag in Düsseldorf bei den deutschen Meisterschaften über diese Strecke herausfinden – endlich.

Eigentlich hatte der 28-Jährige sein Debüt über die 42,195 Kilometer schon im vergangenen Herbst geplant, doch eine Plantarfasziitis, also eine Überbeanspruchung der Faszie unter der Fußsohle, machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

„Ich hätte gewinnen können“

Jetzt also will Nerkamp es versuchen – und fit ist er, das hat er in diesem Jahr schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nicht nur verfehlte er bei seinem Sieg bei der Sandkruger Schleife Anfang Januar den Streckenrekord nur um ein paar Sekunden, vor gut einer Woche schrammte er bei den deutschen Titelkämpfen über die Halbmarathonstrecke in Hannover nur haarscharf am Titel vorbei und wurde Zweiter in 1:05:26 Stunden – nur zwei Sekunden hinter Karsten Meier.

„Karsten Angriff hat mich überrascht und ich habe etwas gezögert“, meint Nerkamp, der 100 Meter später seinen Endspurt starten wollte. „Ich hätte dann gewinnen können“, vermutet der Garreler, der mit dem zweiten Platz aber zufrieden ist.

Das große Ziel: den Marathon unter 2:17 Stunden

Und die Trainingsergebnisse stimmen. Deshalb will er auch versuchen, eine Zeit von unter 2:17 Stunden zu laufen. Damit hätte er nicht nur Chancen auf den Titel, sondern auch die Team-Norm für den Europameisterschafts-Marathon im Berlin im August unterboten. „Das versuchen dieses Jahr aber viele Läufer“, betont Nerkamp, der bei der Halbmarathon-EM 2016 in Amsterdam bereits einmal im Nationaltrikot laufen durfte, und ergänzt: „Zwischen Platz 1 und 15 ist alles drin.“

Am Sonntag geht es auf die doppelte Distanz. „Ich bin gespannt. Die Vorbereitung verlief sehr gut“, sagt Nerkamp, der weiß, dass ein Marathon etwas ganz anderes ist. Deshalb geht er auch mit gemäßigten Erwartungen an den Lauf ran: „Das 1. Ziel ist, überhaupt ins Ziel zu kommen.“ Wünsche und Hoffnungen hat der 28-Jährige, der seit 2012 für den PSV Kassel startet und dort Germanistik studiert, dennoch große: „Es kann was ganz gutes herauskommen“, sagt er selbstbewusst. Als Vizemeister im Halbmarathon durchaus mit Recht.

Reinhängen, aber eigenes Rennen laufen

Unter seinen Konkurrenten sind mehrere Läufer, die bereits Marathons unter 2:18 Stunden gelaufen sind. Auch Karsten Meier ist gemeldet.

Aber auch Nerkamp hat seine Hausaufgaben gemacht und seinen Plan ausgearbeitet. „Im Training bin ich einmal 40 Kilometer in 2:28 Stunden gelaufen. Ich werde mich wohl in die erste Gruppe reinhängen, aber trotzdem mein eigenes Rennen laufen. Ich muss mich in meinem Schritt wohlfühlen“, sagt Nerkamp, der mit allem unter 2:20 Stunden zufrieden wäre: „Man darf nicht vergessen, dass man Debütant ist. Es soll ein Marathon sein, so dass ich danach noch einen laufen will – und keine Vollkatastrophe werden.“

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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