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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Frodeno beweist seine Dominanz

14.10.2019

Kailua-Kona Ihren historischen Doppelschlag feierten Jan Frodeno und Anne Haug ohne Rücksicht auf Verluste. Mit dem Siegerkranz auf dem Kopf spritzten die Ironman-Helden Champagner in die hawaiianische Mittagsluft, das Ausmaß ihrer Erfolge wurde dem Duo spätestens in diesem unbeschwerten Moment bewusst. „Einfach fantastisch“ fühlte sich Haug nach dem ersten deutschen Zweifach-Triumph im Südsee-Paradies, Frodeno sprach vom „vielleicht schönsten Sieg“ seiner Karriere.

Der ausgelassene Jubel war zweifellos berechtigt, schließlich sorgten der Superstar der Szene und die sonst zurückhaltende Außenseiterin für den erfolgreichsten Tag der deutschen Triathlon-Geschichte. „Das war der Tag, den ich meine gesamte Karriere lang gesucht habe“, sagte Frodeno, der bereits 2015 und 2016 gesiegt hatte.

Mit einem perfekten Rennen hatte der 38-Jährige jene schwarz-rot-goldene Erfolgsserie fortgesetzt, die Haug inspiriert hatte. „Ich dachte, dass wir Frauen das sicherlich auch können, und wollte es den Jungs nachmachen“, sagte sie im ZDF. Frodenos Triumph besaß trotzdem noch eine andere Qualität.

Als erster Deutscher krönte er sich nämlich zum dreimaligen Weltmeister. Ganz nebenbei krallte sich der Kölner in 7:51:13 Stunden auch noch den Streckenrekord des entthronten Titelverteidigers Patrick Lange, dessen Rennabbruch wegen Schwindelgefühlen etwas in den Hintergrund rückte.

„Ich brauche verdammt viel Glück, um noch einmal in dieser Form am Start zu stehen“, sagte Frodeno, der im Vorjahr noch verletzungsbedingt gefehlt hatte.

Aufhören will der Kölner auch nach diesem „fantastischen Rennen“ noch nicht – und das dürfte seine Konkurrenten ziemlich ernüchtern. „Jan war wieder in einer eigenen Welt. Ich habe keine Ahnung, wo er die Abkürzung genommen hat“, würdigte der drittplatzierte Sebastian Kienle, der 2014 die deutsche Serie mit seinem Sieg eröffnet hatte. Der zuletzt zweimal erfolgreiche Lange gratulierte Frodeno zu einer „unglaublichen Leistung“.

Die lieferte über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen auch Haug ab. Vor allem im abschließenden Marathon glänzte die 36-Jährige, die im Vorjahr als Dritte schon ein vielversprechendes WM-Debüt hingelegt hatte. Haug bedankte sich bei ihrem Trainer Dan Lorang, der auch Frodeno betreut, und nannte bescheiden „viel Glück“ als weiteren Garanten für den Coup.

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