LöNINGEN -

und Heiner Göttke

LÖNINGEN - Elena Samko aus der Ukraine hat am Sonnabend beim Löninger Hasetal-Marathon für das herausragende Ergebnis gesorgt. Der für den LCC Wien startende „Lauffloh“ überquerte nach 42,195 Kilometern in 2:51:46 Stunden den Zielstrich und unterbot den Streckenrekord der Russin Elena Gurkina aus dem Vorjahr um über vier Minuten. Sie kassierte neben dem Siegerscheck über 1000 Euro eine Prämie von 300 Euro. Im Ziel wurde sie von mehreren Tausend Zuschauern gefeiert.

Nach streckenweise packendem Verlauf verwies Samko Christiane Spallek von der LG Wilhelmshaven (2:56:31 Std.) souverän auf Platz zwei. Dritte wurde Anja Bitter (SC Melle 03), die 3:22:09 Stunden benötigte.

Bei den Männern feierte Triathlon-Spezialist Klaus Eckstein (LC Nordhorn) einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Eckstein, der bereits 2003 als Dritter auf dem Treppchen gestanden hatte, kam in 2:37:52 Stunden ins Ziel. Seine Bestzeit hatte der mehrfache Ironman-Teilnehmer mit 2:28:13 Stunden 2002 in Berlin aufgestellt. Rang zwei sicherte sich Marko Berlin von der LT Recklinghausen (2:49:21 Std.) vor Norbert Lindemann (Athletik Waldniel, 2:54:23 Std.).

Ein Top-Rennen lieferten sich über die Halbmarathon-Distanz die zur deutschen Spitze zählenden Matthias Strotmann und Georg Diettrich. Die beiden Läufer der LG Braunschweig setzten sich sofort nach dem Startschuss vom Feld ab. Im Zielbogen hatte schließlich Strotmann die größeren Sprinterqualitäten und siegte in 1:10:43 Stunden mit zwei Sekunden Vorsprung auf Diettrich. Dritter wurde Hikmet Ciftci vom TV Langen (1:14:15 Std.).

Bei den Frauen war die für die Emder LG laufende Inga Jürrens erneut eine Klasse für sich. In 1:25:07 Stunden verbesserte sie ihre Siegerzeit aus dem Jahr 2004 um mehr als zwei Minuten und stellte zugleich einen neuen Streckenrekord auf. Zweite wurde die Berlinerin Rosemarie Kössler – Marathon-Siegerin im Jahr 2003 – in 1:25:35 Std. vor Christine Kempkes (TV Borken, 1:30:26 Std.).