London - Bei der 16. WM der Leichtathleten in London (4. bis 13. August) suchen 2034 Athleten aus 205 Nationen in 47 Disziplinen ihre neuen Weltmeister.

Wer soll die deutschen Medaillen holen

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Als absolute Favoriten gelten die Speerwerfer um Olympiasieger Thomas Röhler und den deutschen Rekordhalter Johannes Vetter. Aussichtsreich starten zudem Siebenkämpferin Carolin Schäfer sowie die beiden Zehnkämpfer Rico Freimuth und Kai Kazmirek. Diskus-Star Robert Harting ist eher Jäger. Läuft alles rund, dürfen vielleicht auch Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz und die 4x100-m-Staffel um Gina Lückenkemper mit einer Medaille liebäugeln – genau wie Hochspringer Mateusz Przybylko.

Wer ist der große Star

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Klar, Usain Bolt. Der Sprinter aus Jamaika hat an der Themse seinen letzten großen Auftritt, nach der WM wird der 30-Jährige seine Karriere beenden. Bolt peilt die WM-Goldmedaillen 12 und 13 an, er verzichtet auf seine Lieblingsstrecke 200 Meter. Wohl auch, weil selbst bei Bolt langsam die Kräfte nachlassen.

Wer fehlt in London

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Die Weltklasse-Athletinnen Betty Heidler (Hammer) und Christina Obergföll (Speer) haben ebenso ihre Karriere beendet wie Linda Stahl (Speer). Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz ist nach der Geburt ihrer Zwillinge nicht dabei, Hürdensprinterin Cindy Roleder fehlt verletzt. Rio-Olympiasieger Christoph Harting (Diskus) schaffte die Qualifikation nicht. „All diese Athleten kann man nicht ersetzen“, sagt Idriss Gonschinska, Leitender Direktor Sport im DLV. Insgesamt sind in London 72 deutsche Athleten am Start.

Was kann man verdienen

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Der Weltverband IAAF schüttet ein Preisgeld von insgesamt 7,344 Millionen US-Dollar (etwa 6,273 Millionen Euro) aus. Für Gold gibt es eine Prämie von 60 000 Dollar, für Silber und Bronze 30 000 bzw. 20 000 Dollar. Wer einen Weltrekord erzielt, bekommt 100 000 Dollar extra überwiesen.

Was läuft im TV

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ARD und ZDF übertragen abwechselnd wieder täglich ausführlich und live aus London – im Fernsehen sowie im Internet. Außerdem berichten die Öffentlich-Rechtlichen in ihren Nachrichten- und Magazin-Sendungen von der WM. Auch Eurosport sendet ausführlich live aus der britischen Hauptstadt.

Was machen die Russen

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Der russische Leichtathletik-Verband bleibt wegen des systematischen Dopingbetrugs weiter gesperrt, allerdings genehmigte die IAAF einigen Russen die Starterlaubnis als neutrale Athleten. Das „russische“ Team umfasst 19 Sportler, sie dürfen aber bei ihren Wettkämpfen nicht das Nationaltrikot tragen. Bei einem WM-Titel würde nicht die russische Hymne gespielt.