• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Medien: Ex-Uefa-Präsident Platini festgenommen
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 9 Minuten.

Verdacht Der Korruption
Medien: Ex-Uefa-Präsident Platini festgenommen

NWZonline.de Sport Leichtathletik

Low und Kappel sind Behindertensportler des Jahres

28.11.2016

Köln Die Paralympicssieger Vanessa Low und Niko Kappel sind erstmals zu „Behindertensportlern des Jahres“ gewählt worden. Beide Leichtathleten erhielten bei der Wahl 2016 die meisten Stimmen und durften sich ebenso über die Auszeichnung freuen wie die zur „Mannschaft des Jahres“ gekürte 4x100-Meter-Staffel mit David Behre, Johannes Floors, Markus Rehm und Felix Streng. Sie alle wurden am Samstag bei einem Festakt mit rund 400 Gästen im Deutschen Sport & Olympia Museum Köln geehrt.

Vanessa Low und Niko Kappel hatten bei den Paralympics in Rio de Janeiro mit ihren Goldmedaillen für Furore gesorgt. Die beidseitig oberschenkelamputierte Athletin krönte ihre Karriere mit dem Titel im Weitsprung. Dabei sprang die 26-Jährige gleich dreimal über ihren bis dato gültigen Weltrekord und fixierte die Bestmarke auf 4,93 Meter. Zudem gewann sie Silber im Sprint über 100 Meter. Sie setzte sich bei der Internetwahl vor der im Straßenrennen siegreichen Handbikerin Christiane Reppe und Franziska Liebhardt durch, die Gold im Kugelstoßen und Silber im Weitsprung gewann.

Der kleinwüchsige Kugelstoßer Kappel hatte in Rio die erste Goldmedaille für das deutsche Team geholt. Der 21-Jährige siegte bei seiner Paralympics-Premiere mit 13,57 Metern und einem Zentimeter Vorsprung vor dem polnischen Weltmeister Bartosz Tyszkowski – das erste Paralympics-Gold für den 1,35 Meter großen Mann mit dem Spitznamen „Bonsai“. „Wahnsinn, was für eine Ehre“, sagte Kappel. Er ließ Weitsprung-Paralympicssieger Markus Rehm sowie Martin Schulz, den ersten Triathlon-Paralympicssieger der Geschichte, hinter sich.

„Den in der Einzelkonkurrenz hatte ich schon. Und es ist schön, solch einen Erfolg mit Teamkollegen zu feiern“, freute sich der 28-jährige Rehm dennoch über den ersten Platz mit der Sprint-Staffel: „Die Auszeichnung mit der Mannschaft ist für mich persönlich wertvoller.“

Die Staffel-Sprinter durchlebten in Rio wechselhafte Emotionen. Zunächst freuten sie sich über Silber hinter den USA. Doch die Amerikaner wurden wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert – was Gold für Deutschland bedeutete. Kurios zudem: Beim Gold-Jubel verletzte sich Stelzensprinter Johannes Floors am Knie. Rang zwei ging an die Rollstuhlbasketballerinnen und das Tischtennis-Duo Thomas Schmidberger/Thomas Brüchle.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.