NEW YORK - Das Marathonwochenende in New York wurde vom Tod des früheren US-Meisters Ryan Shay überschattet. Bei der amerikanischen Olympia-Qualifikation am Sonnabend brach der 28-Jährige nach neun Kilometern zusammen. Sämtliche Reanimationsversuche waren vergebens. Eine Autopsie soll Aufschluss über die Todesursache geben.
„Er hatte eine starke Physis, wahrscheinlich die stärkste von allen“, sagte Shays Trainer Joe Vigil, der betonte, dass sein Athlet keinerlei Herzprobleme gehabt habe. „Sein Tod ist ein Stich ins Herz für uns alle“, sagte die Renndirektorin des New-York-Marathons, Marry Wittenberg.
Sportlich überzeugte die Britin Paula Radcliffe, die bei ihrem Comeback in 2:23:09 Stunden einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg feierte. Zweite wurde Gete Wami (Äthiopien/2:23:34), die sich so den Sieg in der Marathon Weltserie sicherte. Bei den Männern gewann Martin Lel (Kenia/2:09:04) im Endspurt vor Abderrahim Goumri (Marokko/2:09:16).
