Paris - Lamine Diack, ehemaliger Präsident des Weltverbandes IAAF, wird im Zuge des Doping- und Korruptionsskandals in der Leichtathletik vom 13. bis 23. Januar 2020 in Paris der Prozess gemacht. Der 86-jährige Senegalese muss sich wegen „aktiver und passiver Korruption“, „Geldwäsche in organisierten Banden“ und „Veruntreuung“ vor Gericht verantworten. Diack, der den Weltverband von 1999 bis 2015 führte, wird vorgeworfen, als IAAF-Präsident Bestechungsgelder für vertuschte positive Dopingtests erpresst zu haben. Zudem soll er mit seinem Sohn Einfluss auf die Stimmenabgabe afrikanischer Länder bei der Wahl von Rio de Janeiro und Tokio als Ausrichter der Olympischen Sommerspiele genommen haben.
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