[SPITZMARKE]HELSINKI - HELSINKI/DPA/SID - Eine Doping-Affäre und eine Bombendrohung haben zum Auftakt der 10. Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Helsinki für Aufsehen gesorgt. Die finnische Kriminalpolizei (NBI) hat am 18. Juli größere Mengen von Doping-Mitteln im Haus des ehemaligen Diskus-Verbandstrainers Kari Mattila gefunden. Dies bestätigte ein Chefinspektor der NBI der finnischen Nachrichten-Agentur STI. Mattila habe der Polizei erklärt, die Doping-Substanzen für den eigenen Gebrauch gekauft zu haben.

Entwarnung konnte die Polizei hinsichtlich einer Bombendrohung geben: Ein Hinweis auf Sprengstoff an Bord einer Fähre im Hafen von Helsinki hat sich als Fehlalarm erwiesen. Zwei vorsorglich gesperrte Hafenbecken wurden um 1.10 Uhr in der Nacht zu gestern nach einer dreieinhalbstündigen Durchsuchung wieder geöffnet. Auf zwei Fähren wurden 16 aus Estland kommende LKW kontrolliert.