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NWZonline.de Sport Leichtathletik

DOPING: Triathlet Leder belastet Rennarzt

08.08.2007

FRANKFURT /MAIN Frankfurt/Main/dpa/sid Der unter Manipulationsverdacht geratene Triathlet Lothar Leder hat schwere Vorwürfe gegen den Rennarzt des Frankfurter Ironman Germany, Klaus Pöttgen, erhoben. Wie der 36-jährige Sportler in einem Interview mit dem „Hessischen Rundfunk“ sagte, soll der Mediziner ihm angeblich angeboten haben, die Resultate des auffälligen Befundes nach einer Blutuntersuchung unter den Tisch zu kehren. Nach einer freiwilligen Blutprobe am 29. Juni ist Leder nach eigenen Angaben nochmals am 12. Juli privat zum Rennarzt zitiert worden. Dort habe Pöttgen ihm den Verdacht des möglichen Blutdopings mitgeteilt.

„Da war ich erst voll vor den Kopf gestoßen, war sehr überrascht“, sagte Leder. „Da hat er mir noch angeboten, ich könnte ja meine Karriere beenden, da könnte man was machen mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur Nada, irgend so einen Deal, dass ich zurücktrete und dann würden alle Werte verschwinden.“ Auf diesen „Deal“ habe er sich nicht eingelassen.

Die Nada distanzierte sich von den Vorgängen rund um die Dopingkontrollen des privaten Triathlon-Veranstalters Ironman Germany. Der Bluttest, bei dem am 29. Juni auffällige Werte bei Leder festgestellt wurden, war von der Nada nicht in Auftrag gegeben und nicht durchgeführt worden, teilte die in Bonn ansässige Agentur mit. „Die Nada weist vor allem entschieden den indirekten Vorwurf zurück, dass Absprachen mit der Nada möglich sind oder jemals sein werden“, hieß es in einer Mitteilung.

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Auch Pöttgen wies die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurück. „Ich habe Lothar Leder seine Situation erklärt und was auf ihn medizinisch zukommen wird, aber keinen Deal angeboten“, erklärte der Arzt.

Leder hatte schon vor der Veröffentlichung seiner Blutwerte durch den Ironman-Veranstalter Kurt Denk am 1. August in Frankfurt/Main den Manipulationsverdacht energisch zurückgewiesen. Der Triathlet erklärte, dass die auffällig niedrigen Retikulozyten-Werte möglicherweise durch einen Herpes hervorgerufen worden seien, unter dem er vier Wochen vor dem Rennen am 1. Juli gelitten haben will.

Unterdessen will das Unternehmen T-Mobile am Donnerstag seine Entscheidung über ein weiteres Engagement im Radsport bekannt geben. Dies bestätigte am Dienstag Christian Frommert, Kommunikationsleiter des T-Mobile-Konzerns. Vor der Tour de France hatte der Sponsor mehrfach bestätigt, dass er seinen bis 2010 laufenden Vertrag erfüllen wolle. Nach den Doping-Vorfällen bei der Tour kam der Vertrag allerdings erneut auf den Prüfstand.

Die Nada wies den Vorwurf,

es seien

„Deals“ möglich, zurück

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