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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Paralympics: Weitspringerin begeistert brasilianische Zuschauer

12.09.2016

Rio De Janeiro Die deutschen Paralympics-Sportler haben in Rio de Janeiro einen „goldenen“ Sonnabend erlebt. Mit drei Triumphen und zwei Weltrekorden erlebten die deutschen Behindertensportler am dritten Tag der Paralympics einen Rausch der Gefühle. Dem sporthistorischen Sieg von Triathlet Martin Schulz und dem Erfolg von Kugelstoßer Daniel Scheil folgte die goldene Weltrekord-Show von Vanessa Low.

Die beidseitig oberschenkelamputierte Leverkusenerin setzte sich mit 4,93 Metern durch und sprang damit 14 Zentimeter weiter als bei ihrem WM-Triumph 2015. Die Weltrekord-Marke von dort hatte sie mit 4,88 Metern im zweiten Versuch schon verbessert, im dritten dann nochmal um weitere fünf Zentimeter und auch im vierten sprang sie mit 4,90 Metern deutlich weiter. „Es hat heute einfach alles gepasst“, sagte die 26-jährige Low, die vor lauter Aufregung bei der Hymne den Text vergaß. Die brasilianischen Zuschauer hatten Low schnell ins Herz geschlossen und schrien sie von Weltrekord zu Weltrekord.

Martin Schulz darf sich derweil erster Paralympics-Sieger im Triathlon nennen. Der Leipziger gewann in der Klasse PT4 in 1:02, 37 Stunden die erste Goldmedaille überhaupt in dem Dreikampf, der in Rio erstmals im Programm ist. „Das ist einfach unglaublich“, sagte der 26-Jährige, dem von Geburt an der linke Unterarm fehlt.

Seine Goldspur nahm Kugelstoßer Daniel Scheil aus Weiden auf. Der mit 43 Jahren älteste Teilnehmer der Konkurrenz triumphierte mit persönlicher Bestweite von 11,03 Metern vor dem Algerier Kamel Kardjena (10,94). „Ich war ganz gut drauf, ich war locker“, sagte Scheil.

Natascha Hiltrop (Lengers) holte mit Silber mit dem Luftgewehr liegend die erste Rio-Medaille für die deutschen Sportschützen. Auch Martina Willing (Cottbus) gewann im Speerwurf Silber.

Derweil haben die Paralympics ihr erstes großes Mysterium. Algeriens Goalballerinnen und ihre beiden Trainer landeten am Sonntagmorgen (Ortszeit) mit sechs Tagen Verspätung endlich in Brasilien – ihre beiden ersten Spiele gegen die USA und Israel haben sie bereits verpasst.

Die Teamleitung des nordafrikanischen Landes erklärt diese massive Verspätung mit gestrichenen Flügen und verpassten Anschlüssen. Das IPC hat Zweifel an dieser Version. „Man braucht keine sechs Tage, um nach Rio zu kommen“, sagte ein IPC-Sprecher.

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