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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Fünf Asse für den ultimativen Streckentest

21.10.2016

Oldenburg Getreu dem Motto „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser“ hat die NWZ kurz vor dem Oldenburg Marathon fünf Lauf-Asse zum Streckentest auf die große Runde durch die Stadt geschickt. Sascha von Engelmann, Andreas Kuhlen, Tammo König, Georg Diettrich und Thorsten Pingel, die bei den zahlreichen Laufveranstaltungen in der Region regelmäßig ganz vorn landen, geben ihre Experten-Meinung zu den Straßen ab, auf denen an diesem Sonntag vielleicht sogar mehr als 5000 Aktive unterwegs sein werden. Mit 4555 Voranmeldungen gab es einen neuen Rekord – Nachmeldungen sind am Sonnabend und Sonntag möglich.

GRAFIK zum Streckenverlauf

„Das ist eine sehr abwechslungsreiche und interessante Strecke, auf der es Spaß macht zu laufen“, lautete schon vorab eine erste Einschätzung von Kuhlen (startet für VfL Löningen, ist Trainer bei den Laufsportfreunden Oldenburg) zur 21,1 Kilometer langen Halbmarathon-Strecke, die von den Marathonis zweimal zu bewältigen ist.

Los ging es auch beim Streckentest am Pulverturm. Am Sonntag starten hier um 10 Uhr die Aktiven gleichzeitig zum traditionellen 10-Kilometer-Citylauf, Halbmarathon und Marathon. Von hier geht es über Huntestraße und Staugraben erstmals zum Pferdemarkt, an dem die Läufer insgesamt dreimal vorbeikommen.

„Da ist jedes Mal die größte Stimmung auf der gesamten Strecke“, weiß Pingel von den Laufsportfreunden. Er ist der einzige der fünf „Oldenburger Sprinter“, wie sie sich nennen, der die lange Strecke schon einmal wettkampfmäßig absolviert hat. Zwar ist auch Diettrich (LC Wechloy, früher LG Braunschweig) schon einmal in Oldenburg einen Halbmarathon gelaufen, aber das war 2009 der Probelauf zum ersten Oldenburg Marathon. Dieser hatte damals einen anderen Streckenverlauf.

Heutzutage geht es nach einem kurzen Abstecher nach Donnerschwee zurück auf den Pferdemarkt. Vor dem Trip in den Stadt-Westen macht die Strecke noch einen Schwenk in den Norden, um dann wieder zurück zum Pferdemarkt zu führen. „Als Oldenburger ist das die perfekte Strecke. Die Chance, dass man bei sich zu Hause vorbeiläuft, ist ziemlich groß – und man kennt viele Teile der Strecke“, ist König vom 1.  TCO „Die Bären“ begeistert.

Über Ziegelhofstraße und Röwekamp geht es in Richtung Wechloy. „Ich hoffe, der Veranstalter schafft es irgendwann einmal, die Schleife am Einkaufsland aus dem Streckenverlauf herauszukriegen. Der Teil macht am wenigsten Spaß“, nennt Diettrich seinen einzigen Kritikpunkt an der Strecke. Der Rekordsieger vom LC Wechloy, der vor einem Jahr beim traditionellen 10-Kilometer-Citylauf seinen 14. Triumph seit 1994 verbuchte, muss hier am Sonntag zweimal lang. Er nutzt die vorerst letzte Chance auf einen Marathon in Oldenburg. Die 42,195-Kilometer-Distanz gehört ab 2017 nicht mehr zum Programm.

Für Pingel kommt der Teil der Strecke, der ihm am wenigsten behagt, ein wenig später – etwa bei Kilometer 13. „Die Unterführung bei der Bahnstation Oldenburg-Wechloy auf der Ammerländer Heerstraße ist der einzige Teil, wo man in seinem Laufrhythmus gestört wird und der etwas kräftezehrend ist“, sagte er zum Bereich, wo auch Experten wie er ordentlich ins Schwitzen kommen. Direkt danach zaubert der Drögen-Hasen-Weg den Läufern allerdings ein Lächeln ins Gesicht – zumindest denen, die sich noch nicht total verausgabt haben. „Hier macht es Spaß – der schönste Teil der Strecke“, spricht von Engelmann seinen Mitstreitern aus der Seele.

Nach der Durchquerung des Universitätsviertels geht es auf den letzten knapp vier Kilometern nahezu geradeaus, vorbei am alten Landtag, Richtung Ziel. Nach ziemlich genau anderthalb Stunden bogen die flotten Jungs beim Streckentest auf den Schlossplatz ein. König und Kuhlen ließen es sich nicht nehmen, gleich auszuprobieren, inwieweit sich die Zielgerade für einen Zielsprint eignet.

Nur ein wenig keuchend zog Kuhlen ein Gesamtfazit. „Man sieht große Teile Oldenburgs – zudem ist die Strecke dank des durchgehend asphaltierten Untergrunds sehr schnell“, fasste er das durchweg positive Urteil der „Oldenburger Sprinter“ zusammen. „Das ist eine Stadtbesichtigung in Laufschuhen“, ergänzte von Engelmann.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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