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NWZonline.de Sport Leichtathletik

Wechsel-Fauxpas trübt Spelmeyers starke Rückkehr

14.05.2019

Yokohama /Oldenburg Rückkehr mit Licht und Schatten: Trotz zwei couragierter und starker Rennen ist Ruth Spelmeyer mit dem Endergebnis des Wochenendes sicher nicht zufrieden. Bei den Staffel-Weltmeisterschaften im japanischen Yokohama lief die Sprinterin des VfL Oldenburg sowohl im Vorlauf über 4x400 Meter am Samstag als auch im B-Finale am Sonntag jeweils ein beherztes Rennen, an beiden Tagen verpassten die Langsprinterinnen jedoch trotz riesengroßer Chance knapp die angepeilte direkte Qualifikation für die Leichtathletik-WM in Doha (27. September bis 6. Oktober).

Womöglich mit ausschlaggebend für die Zielzeit von 3:31,89 Minuten und das Einlaufen auf dem undankbaren dritten Rang des B-Endlaufs, in dem sich die besten beides Nationen das WM-Ticket sicherten, war ein misslungener Stabwechsel von Spelmeyer auf Schlussläuferin Hannah Mergentaler (MTG Mannheim). Spelmeyer hatte den Stab von Laura Müller (LC Rehlingen) dicht hinter den Niederländerinnen auf Rang zwei liegend übernommen und diese Position souverän verteidigt. Die 29-jährige Oldenburgerin setzte eingangs der zweiten Kurve sogar zum Überholen an, aber der Weg über die Außenbahn war dann doch zu weit.

Zum Wechsel kam Spelmeyer aber noch in aussichtsreicher Position und streckte Mergenthaler den Staffelstab als Zweite entgegen. Diese griff allerdings zunächst daneben und musste sich, nachdem sie sich schon nach vorne orientiert hatte, erneut umdrehen, um den Stab entgegenzunehmen – und verlor dabei Geschwindigkeit und Zeit. Sie ging zwar noch auf Platz zwei in ihre Runde, doch die Niederländerin (3:29,03 Minuten) war weit enteilt, und auf den Schlussmetern sprintete auch noch die Belgierin Camille Laus (3:31,71) an der Mannheimerin vorbei und fiel im Ziel ihren jubelnden Kolleginnen in die Arme, während die Läuferinnen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) enttäuscht dreinschauten.

„Platz elf ist genau einen Platz an der Quali vorbei und wir waren schon sehr enttäuscht“, sagte Bundestrainerin Claudia Marx: „Jetzt gilt es, eine gute Jahresplanung zu machen und noch einmal eine gute Staffelleistung zu zeigen.“ Über die Weltrangliste werden noch sechs weitere Doha-Startplätze vergeben.

Am Vortag hatte das DLV-Quartett im Vorlauf – ebenfalls mit Spelmeyers Trainingspartnerin Luna Bulmahn vom VfL Hannover als Startläuferin, aber Corinna Schwab (LG Regensburg) an Position zwei – den fünften Rang belegt und als Gesamtzehnter in 3:30,32 Minuten den Einzug ins A-Finale knapp verpasst. Die besten acht Nationen trugen am Sonntag nicht nur den Medaillenkampf unter sich aus, sondern sie qualifizierten sich alle ebenfalls direkt für die WM in Doha. Neben dem neuen Weltmeister Polen und den Medaillengewinnern USA und Italien sind das auch Kanada, Jamaika, Großbritannien, die Schweiz und Frankreich.

Doch die 4x400 der Frauen ist nicht Spelmeyers einzige Chance, bei der WM in Doha eine Staffel zu laufen. Erstmals wird es in Katar eine Mixed-Staffel über diese Distanz geben – und dafür qualifizierte sich das DLV-Quartett Marc Koch (LG Nord Berlin), Schwab, Svea Köhrbrück (SCC Berlin) und Marvin Schlegel (LAC Chemnitz) durch den siebten Platz (3:22,26) im A-Finale am Sonntag. Am Samstag hatten sich Müller, Tobias Lange (Bayer Leverkusen), Nadine Gonska (MTV Mannheim) und Torben Junker (LG Dortmund) für das A-Finale qualifiziert.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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