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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Lemwerder

Seniorenmesse: Besucher sammeln viele Ideen fürs Älterwerden

10.04.2013

Lemwerder Wenn sich mit fortschreitendem Alter die ersten Einschränkungen einstellen, muss dieses nicht unbedingt einen Verlust der Lebensqualität oder gar die Aufgabe der Selbstständigkeit bedeuten. Darüber, wie man sich darauf vorbereitet oder welche Serviceangebote und Hilfsmittel es zur Bewältigung des Alltags gibt, konnte man sich am Sonntag beim 1. Lemwerderaner Seniorentag informieren. Das Seniorenservicebüro und das Begu-Team hatten zu der Veranstaltung eingeladen.

„Gut vorbereitet – aktiv älter werden“ lautete das Motto, unter dem sich erstmalig 24 Aussteller in der Begu einfanden, um mit Produkten, Dienstleistungen oder Fachvorträgen zu informieren. Von der Duschbadewanne mit Tür, über die „dritte Hand“ bei der Körperpflege, das Elektro-Fahrrad oder dem speziellem Besteck bis zur beleuchteten Handlupe, mit der sich beispielsweise auch Artikel in den oberen Supermarktregalen erkennen lassen, reichte das Angebot der örtlichen Anbieter. Während Maria Gravert, Inhaberin der Rats-Apotheke, zum Thema „Trinken“ informierte, konnten die Besucher einige Meter weiter bei der neuen Apotheke ihren Blutdruck messen lassen. Zudem hielt Dr. Carsten Dähnhardt in regelmäßigen Abständen Vorträge, wie sich gesund altern lässt.

Marianne Welbert nutzte die Gelegenheit, am Stand des Lemwerderaner Diabetiker-Gesprächskreises ihren Blutzuckerwert messen zu lassen. „Alles bestens“, konnte sie Leiter Heinz Schräder nach einem kleinen Pieks beruhigen.

Besonders stark angewachsen sei die Sparte des Gesundheitssports im LTV, erklärte Übungsleiterin Birgit Lettow. Mit Sport für Krebs- oder Diabetesbetroffene, Reha-Sport auf Verordnung, Walking, Pilates, Qi Gong, Wirbelsäulen-, Ü-60 oder Wassergymnastik lockt der Verein immer mehr ältere Sportler in seine Kurse. Angebote der Johanniter, der AWo, die Diakonie, des Sozialen Pflegedienstes oder des DRK boten Hilfen an, die vom Essen auf Rädern über Notrufsysteme bis zur Pflege reichten. Auch die örtlichen Pflegeheime stellten sich und ihre Arbeit vor.

Gisela Verbeek informierte über ihren Begleitservice und den Computereinzelunterricht, den es seit kurzem gibt. Genau wie der am Nachbartisch stationierte „Pflegestützpunkt Wesermarsch“ war die Bernerin jedoch nicht ganz zufrieden mit ihrem Stellplatz abseits des Saals, den viele der Besucher gar nicht wahrnahmen.

Karen Stuke, Mitorganisatorin und Mitarbeiterin des Lemwerderaner Familienservicebüros, die zudem die Agentur für Hauswirtschaftliche Dienste Stedingen leitet, und Karin Baxmann, die sich im Bereich der AWo engagiert, werteten genau wie die Begu-Leitung die Resonanz auf die erste Veranstaltung dieser Art als „durchaus zufriedenstellend“. Der Besucherandrang bot dabei immer wieder genügend Raum für intensive Gespräche mit Besuchern oder zum eigenen Informieren über die zahlreichen Angebote.

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