Lemwerder - Der SPD-Ortsverein hatte den neuen Bauamtsleiter, Stefan Dickel, zur letzten Versammlung vor der Sommerpause eingeladen, damit die SPD-Mitglieder mehr über den Neuen im Rathaus und seine Vorstellung erfahren können. Dickel stellte kurz seinen beruflichen Werdegang vom Abitur über eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner, Studium, Baustellenleitung in der Privatwirtschaft bis zu seinem Antritt in der Gemeinde Lemwerder vor.

Dickel betonte, dass ihm in den ersten 100 Tagen als Amtsleiter besonders die Vielfältigkeit seiner Aufgaben gefallen hat. Spannend ist, dass man jeden Tag neue Punkte findet, die zu bearbeiten sind. Aber auch er selbst entdeckt fast täglich Punkte, die noch gar nicht im Gespräch sind.

Die Mitglieder des Ortsvereins ließen sich über die Verlängerung der Halle bei A&R am alten Fähranleger und die Verlegung der bisherigen Kurzzeit-Parkplätze informieren. Zur Diskussion stand eine mögliche Gestaltung der neuen Spundwand.

Zu Edenbüttel II führte Dickel aus, dass es sich nicht um ein Industriegebiet, sondern um ein eingeschränktes Gewerbegebiet handelt. Eingeschränkt bedeutet, dass insbesondere Lärm- und Geruchsemissionen harten Vorgaben unterliegen.

Ferner wurden die Deicherhöhung an der Ritzenbütteler Straße mit dem geplanten Bau des Fuß- und Radweges, das Gebäude der Grundschule Lemwerder-West, der Ausbau der Osttangente und die Eschhofsiedlung angesprochen.

Dickel betonte, dass die Gemeinde versuchen werde, mit der Eschhofsiedlung – wenn sie denn an die Gemeinde oder eine entsprechende GmbH übergeht – und der innerörtlichen Gestaltung der Stedinger Straße in entsprechende Förderprogramme zu kommen. Besondere Grundlage dafür ist eine enge Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger. „Geübt“ werden soll das direkt nach den Sommerferien im Rahmen einer offenen Planungswerkstatt für das Gelände um den ehemaligen Bahndamm.