LEMWERDER - Jan Eisenhauer (CDU), Timon Dzienus (Grüne) und Kai Ammermann (SPD) wollen neue Wege in der politischen Arbeit beschreiten. Dafür haben die Drei nun ein politisches Netzwerk als Ideenwerkstatt und Interessengemeinschaft ins Leben gerufen. Jan Eisenhauer lobt: „Die politische Jugend in Lemwerder belebt die innerparteiliche Demokratie und bringt neue Ideen und Handlungskonzepte ein. Das ist ein toller Anknüpfungspunkt.“
„Das Netzwerk, in dessen Mittelpunkt die Freundschaft und das gemeinsame Ziel stehen, soll offen stehen für Jungpolitiker, Jungunternehmer, Junggewerkschaftler und andere Junge Menschen, die Führungsaufgaben übernehmen wollen.“ erklärt Ammermann.
Dabei steht für das Netzwerk nicht die Parteiendiskussion im Mittelpunkt. Vielmehr wolle man gezielt Bildungsangebote schaffen um junge Menschen auf die Arbeit in Parteien oder Gewerkschaften zu schulen.
Dzienus sieht darin eine Chance für die Arbeit mit Rhetoriktrainern oder die Schulung in dem verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Dies sei nicht nur in der Parteienarbeit wichtig, sondern schaffe auf gute Voraussetzungen für Erfolg im späteren Job. Dabei sei man sehr interessiert, Frauen und Männer gleichermaßen zu fördern.
Das Logo des Netzwerks stammt von der Schülerin Jessika Jäger und vereint die Parteifarben Grün, Rot und Orange. Einig sind sich die drei Politiker, dass die Moral im Sinne Kants „Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte“ das Credo in ihrer Arbeit werden soll.
