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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Lemwerder

Projekt: Lemwerder für Senioren lebenswert machen

05.09.2014

Lemwerder Eine Menge Arbeit und nicht minder viel Herzblut hat die Projektgruppe „Lemwerder AGIL, Aktiv gut im Leben stehen“ in ihre Arbeit gesteckt. Sie hat vielerlei Informationen aus allen Bereichen der Gemeinde gesammelt, bewertet und analysiert, um zu sehen, welche Vor­aussetzungen für Senioren schon vorhanden sind, welche noch geschaffen werden müssen und wie Jung und Alt einander nähergebracht werden können.

Die Gemeinde hatte an einem Interessenbekundungsverfahren des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teilgenommen, bei dem es um die Einrichtung einer Anlaufstelle für Senioren geht. Sie wurde für die Teilnahme an dem Projekt ausgewählt. Karen Stuke vom Fuks-Büro, Gleichstellungsbeauftragte Wenke Nymark-von Lübken und Günther Naujoks sind die Projektverantwortlichen.

Bis Ende September muss der Verwaltung und den politischen Gremien ein Abschlussbericht vorliegen, aus dem Leitlinien, konkrete Ziele und Maßnahmen hervorgehen. Daran hat die Gruppe in den vergangenen Wochen intensiv gearbeitet. Welche Maßnahmen sie der Verwaltung vorschlagen wird, werde in den kommenden Wochen öffentlich gemacht, sagte Günther Naujoks.

Zurzeit gelte noch der Wissenstand, den er vor der Sommerpause dem Sozialausschuss vorgestellt hatte. Der demografische Wandel präge die Zukunft, Senioren seien kein Ballast, es müsse das Zusammenwirken von Alt und Jung gesichert werden, heißt es da. Im Bereich Wohnen und Wohnumfeld müsse darauf geachtet werden, dass familien- und seniorengerechter Wohnraum erhalten und geschaffen wird, eine wohnraumnahe Einkaufs- und Dienstleistungsstruktur gefördert und ein seniorengerechtes Verkehrsnetz mit barrierefreien Verkehrswegen aufgebaut wird. Es gelte, Räume für Treffen ebenso vorzuhalten wie Gebiete für gemeinsame Aktivitäten.

Strategisch müsse versucht werden, die Isolation im Alter zu vermeiden, gesundheitsförderende Maßnahmen zu unterstützen. Dazu gehören auch entsprechende Sportangebote, die ärztliche Versorgung verbessern und Begegnungsräume schaffen.

Ältere Menschen müssten sozial integriert, der Übergang vom Arbeits- ins Rentenleben erleichtert werden. Ein Merkmal der Gemeindekultur sollte sein, das Älterwerden ins soziale Umfeld zu integrieren und Kultur- und Bildungsangebote generationsoffen zu gestalten.

Erfahrungs- und Wissensweitergabe, gegenseitiges Helfen und Projekte seien generationsübergreifende Aktivitäten, die es zu stärken gelte, heißt es in dem Sachstandsbericht.

Verbessert werden könne die Situation der Senioren, wenn die Zusammenarbeit und Interaktion zwischen Organisationen und Vereinen verändert werde, eine bessere Absprache stattfinde und Pläne besser angestimmt würden. Das kann auch mit Hilfe der Gemeindeverwaltung geschehen.

Aus den ermittelten Informationen hat das Projektteam ein Gesamtkonzept entwickelt, in dem weitere Konzeptionen und Maßnahmen definiert werden müssen. Mit ihrer Umsetzung soll 2015 begonnen werden. Vorausgesetzt, Verwaltung und politische Gremien stimmen den vorgeschlagenen Konzepten zu.

Fried-Michael Carl Berne/Lemwerder / Redaktion Elsfleth
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