LEMWERDER - Eine positive Bilanz zog Hans-Joachim Beckmann vor seinen Parteigenossen. Die Mitglieder wollen ihn erneut als Bürgermeister haben.

Von Axel Zimmermann

LEMWERDER - „Ich bin froh hier in Lemwerder Bürgermeister zu sein, und möchte es auch noch in weiteren fünf Jahren bleiben". Diese deutliche Willensbekundung äußerte Hans-Joachim Beckmann bei seiner Vorstellung auf der SPD-Hauptversammlung, bei der die Mitglieder ihren Kandidaten für das Bürgermeisteramt zu benennen hatten.

„Es war für mich 2001 eine schwerwiegende Entscheidung, mein Mandat im Landesparlament in Hannover aufzugeben und für das Bürgermeisteramt zu kandidieren“, sagte Beckmann, auch als stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Parlament habe er für die Wesermarsch erfolgreich arbeiten können.

Beckmann zog bei seiner Vorstellung eine Bilanz der im Sommer auslaufenden Wahlperiode und verwies auf den hohen Standard der Gemeinde. „Von der Versorgung der Kinder, denen vom dritten Lebensjahr an ein Platz im Kindergarten und Hort sowie in gut eingerichteten Grundschulen geboten wird, einem Bildungsangebot bis zum Gymnasium und der Versorgungsmöglichkeit für alte Menschen in Pflegeheimen, konnten wir in den letzen Jahren beispielhafte Einrichtungen schaffen“, so Beckmann.

Außer Industriebetrieben, die gesicherte Arbeitsplätze bieten, gäbe es in der Gemeinde Lemwerder nur einen Schwachpunkt, sagte Beckmann, der Sorge und auch Verdruss bereite, und das sei die Flugzeugindustrie.

Der Ortsvereinsvorsitzende Uwe Heinen stellte der Mitgliederversammlung die Kandidaten für die Kommunalwahl vor, die einstimmig gewählt wurden: Erika Hanke, Ewald Helmerichs, Meinrad Rohde, Uwe Heinen, Andreas von Lübken, Heinz Feja, Ingeburg Kwiske, Andreas Jabs, Werner Niemeyer, Ronald Dietz, Karin Baxmann, Stefan Sander, Bärbel Carstensen, Annemarie Herrendorf, Rainer Hotze, Pieman Rasmju und Harald Helling.