LEMWERDER - Ganz nah dran am politischen Geschehen in der Hauptstadt waren Jusos aus Lemwerder. Die Mitglieder der SPD-Jugendorganisation erlebten auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Holger Ortel (SPD) eine dreitägige Reise nach Berlin.
Mit Fähre und Flieger ging es über Bremen in die Hauptstadt, Erste Anlaufstelle war das frühere Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen, wo die sieben Jung-Politiker während einer zweistündigen Führung viel über erschreckende Foltermethoden in der ehemaligen DDR erfuhren. „Eine beängstigende Erlebnis, das einen nachdenklich stimmt“, so Mitglied Frank Ammermann.
Danach ging es im Bus zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie dem Brandenburger Tor oder dem „Checkpoint Charlie“, dem früheren Grenzübergang zwischen Sowjet- und US-Sektor in Berlin-Kreuzberg.
Am Abend traf die Lemwerderaner Gruppe dann auf MdB Holger Ortel, der die sieben jungen Männer zu einem gemeinsamen Essen in ein Restaurant eingeladen hatte. Ein Besuch im politischen Kabarett „Jenseits von Angela“ durfte für die Teilnehmer nicht fehlen.
Auf dem Programm stand weiter ein Besuch in Holger Ortels Bundestags-Büro im Paul-Löbe-Haus sowie die Teilnahme an einer Plenarsitzung im Reichstag. Zum Abschluss der Reise besichtigte die Gruppe das Willy-Brandt-Haus, wo sie sich vor einer Statue des Alt-Kanzlers fotografieren ließen.
