LEMWERDER - Kai Ammermann, Vorsitzender der Jusos in Lemwerder, tritt zum 1. Mai von seinem Posten zurück. Er wolle sich künftig auf seine Arbeit in der SPD Wesermarsch konzentrieren.

„Ich werde ich für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der Jusos Weser-Ems kandidieren. Auch wenn es nicht klappen sollte, sehe ich meine Zukunft eher auf höherer Ebene“, so der scheidende Vorsitzende.

Außerdem wolle er sich der Schule und der Fertigstellung zweier Roman-Manuskripte widmen. „Dies alles ist sehr zeitaufwendig und nur schwer zu vereinbaren“, so Ammermann.

Daneben wisse er noch nicht, was er nach dem Abitur im Sommer machen werde. Ein mögliches Studium sei ein weiterer Aspekt, der die Ausübung des Juso-Vorsitzes erschwere.

Seinen Rücktritt habe er gut vorbereitet. Die Jusos Lemwerder sieht er für die Zukunft gut aufgestellt. Ammermann: „Seit meiner Wahl im Januar war es mir wichtig, zu helfen, die Ratskandidaten vorzubereiten.“

Gut möglich, dass einer der Ratskandidaten sein Nachfolger werde, glaubt Ammermann. Außerdem habe man bei den Jusos mit Bedacht zwei Vorsitzende eingesetzt. Jan Olof von Lübken wird diese Position jetzt alleine bekleiden, bis der Juso-Vorstand über einen möglichen Nachfolger entschieden hat.

Ammermann will sich weiter im Vorstand des SPD-Ortsvereins engagieren. Eine künftige Kandidatur für den Rat der Gemeinde, wolle er nicht ausschließen. Die Jusos in Lemwerder sollten jetzt auch ohne ihn an ihrem Kurs festhalten, so Ammermann.