LEMWERDER - Am 8.8. 2008 begannen nicht nur die Olympischen Spiele und trauten sich zahlreiche Paare vor den Traualtar. Nein, in Lemwerder wurde das denkwürdige Datum genutzt, um den von Andreas Jabs initiierten Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Lemwerder zu gründen. Klar, dass sich Lemwerderaner Bürger und Gäste, darunter Werner Kehlenbeck (Vorsitzender der AWo-Region Unterweser), Helga Lindner (Beisitzerin im Bezirksvorstand Weser-Ems) sowie Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann dazu im Café am See des AWo-Seniorenheims Lemwerder trafen.
Zum ersten AWo-Ortsvereinsvorsitzenden wurde dann Andreas Jabs gewählt. Den Posten der Stellvertreterin bekleidet Ellen Köster-Schmidt. Ihr Mann Ronald Schmidt wurde mit den Aufgaben des Kassierers betraut. Das Amt des Schriftführers übernimmt Helmut Focken, der sich aufgrund seiner jahrelangen Arbeit als Seelsorger bei der Bundeswehr gleich für die Einrichtung eines Besuchsdienstes stark gemacht hatte. Als Beisitzer wurden gewählt: Anneliese Köhler, Angelika Hilker sowie Karin Baxmann. Für die Revision werden zukünftig Uwe Heinen sowie Hans-Joachim Beckmann zuständig sein.
In Zeiten „sozialer Kälte, Armut und der Vereinsamung alter Menschen“ will der AWo-Ortsverein Lemwerder den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde hilfreich zur Seite stehen, gab Initiator Andreas Jabs im Zuge seiner Begrüßungsansprache zu verstehen. Besonders erfreut zeigte sich Jabs darüber, dass der Ortsverein bereits 20 Mitglieder hat.
Auch Werner Kehlenbeck wertete diesen ereignisreichen Tag als einen, an dem „die richtigen Menschen am richtigen Ort“ seien. Kehlenbeck berichtete über die geschichtliche Entwicklung der Arbeiterwohlfahrt, die zurück geht auf das Jahr 1919.
Lemwerders Bürgermeister Hans-Joachim Beckmann, selbst langjähriges AWO-Mitglied seit der Zeit, in der es in Lemwerder schon einmal einen aktiven Ortsverband gab, freute sich über weitere Mitstreiter in der Gemeinde. „Als Bürgermeister kann ich die Gründung des Ortsvereins als Ergänzung zu den bereits bestehenen Organisationen wie z.B. Sozialverband Deutschland, Deutsches Rotes Kreuzes sowie anderer Altenvereine nur begrüßen“, meinte Beckmann. Sie alle würden den Menschen helfen.
